Montag, 14. November 2011

Ich die Hexe - vor zwanzig Jahren... oder was so eine DVD auslösen kann..

Heute, als ich die neue DVD vom W.D.Storl im Postkasten fand, erinnerte ich mich  an mein erstes Buch von ihm. Großartig, wie viele Menschen heute seine Bücher lesen . Er ist selbst fast schon zum "Kult" geworden. Das erste Buch war " die Pflanzen der Kelten", das  ich  vor zehn Jahren in die Hände bekam. An dem Interesse der Menschen, für solche Werke lässt sich erkennen, das sehr viele auf ihrer ganz eigenen Suche in der Naturspiritualität sind.....


 Als ich das erste mal den Roman, die "die Nebel von Avalon" las, das war 1989 , blieb meine "Erleuchtung"aus.  Nach den "Nebeln von Avalon ",begenete mir " Die letzte Priesterin", ein Buch von einer Deutschen Autorin,über einen Heidnischen Stamm oben im Norden, der um seinen heidnischen Glauben kämpfte. 
Mein erstes ,"echtes" Fach Buch ,auf meinem Hexenweg, fand ich, auf einem Wühltisch. Ich suchte  damals keine spezielle Hexenliteratur. Ich wurde gefunden oder hatte vielleicht den "Blick" für solche Bücher...

 " Der Hexenkult -Die Religion der Großen Göttin ", war der Auslöser von allem!
Im selben Jahr erhielt ich ein Buch von Sandra, zum Geburtstag  geschenkt " Ich die Hexe" und staunte, das es sowas auch in Deutschland gab.

Wann aber war das nochmal?
In meiner Handschrift vermerkt ,steht dort 1992. Ein Jahr nach der Geburt meiner Ältesten Tochter...
Meine Güte! Das war vor (fast) ZWANZIG Jahren!

 Was ist in dieser Zeit nicht alles in meinem Leben passiert???!!
Danach las ich, die "Wilden Kräfte"  und " Das magische Jahr" beide von Zsusanna Budapest.  
Alle beiden im Jahr 1993. Als ich dann "Mondmagie" erwarb, das war 1994 ,wusste ich,
ich war ..." nach Hause gekommen"! Das würde mein Weg werden...das wollte ich leben!

Seit her kommen Unzählige Bücher immer wieder hinzu. Aber seit einigen Jahren sind es weitaus weniger geworden, wie noch am Anfang, da ich mich eher auf die Praxis verlagert habe und Selbsterfahrungen mache , um diese weiter zu geben. Ich habe gelernt, das man Theorie nicht "fühlen" kann. Und Theoretisches Wissen aus Büchern  nicht das eigene  ist.
Es kann keine Praxis ersetzten, nur Beschreiben.
Gehen muss man schon selbst...welchen Weg auch immer.


Mehr Schamanismus, mehr Naturrituale , weniger "Schnick Schnack Bücher. " 
Wie ich  solche Werke, beipeilsweise von Silver Raven Wolf  ,mit einem Augenzwinkern ,nenne. 

Das ist nicht Böse gemeint, sie haben ihre Berechtigung, aber das ist nicht mein Weg! 
Und ich finde es gut, das für mich zu wissen....


Ich bin heute nicht mehr " die Suchende".

Aber  in den letzten zehn Jahren hat sich auch viel Verändert. Die Hexen verstecken sich nicht mehr, eher im Gegenteil. Ob das gut ist?! Ich denke zum größtentei ist es von Vorteil.

Ja, auch ich habe dazu beigetragen. Mit meinen " Öffentlichen Handlungen" und dem Hexenladen. Seit dem ist viel um uns herum passiert.

Naja und so leicht macht mir auch keiner mehr was vor, eine schöne "Begleiterscheinung".
 Wenn ich meine Bücherwand gerade so betrachte, finde ich ,das ein oder andere Werk, bei dem ich lächeln muss, bei dem ich sagen kann;   "immer wieder gerne" oder 

"...wir haben uns voneinander entfernt...." 

Das ist OK so, ich habe durch all diese unterschiedlichsten Blickwinkel der Autoren, meinen ganz eigenen Weg gefunden.

Ich weis noch immer genau, wann ich ,welches Buch gekauft habe.
Wenn ich eines meiner Bücher aufschlage kommt das handgeschriebene Datum zu erst: Was war im Jahr 94, 99 oder 2001?! Warum hat mich gerade dieses Buch angezogen, was habe ich daraus gelernt?! Was war meine damalige Lebenssituation?Warum habe ich es noch?! Und was habe ich in der Gegenwart für ein Gefühl zu diesem  Buch?!

Das ist eine spannende Sache. Damals , vor etwa 15 Jahren ,war ich eher Wicca Orientiert, es ist schön , gelernt zu haben, Erfahrungen gemacht zu haben und weiter zu gehen. 

Heute ist es der Schamanismus im Allgemeinen , aber die Kelto Germanischen Götter und Glaubenswelt sind  geblieben. Beispielsweise, hätte ich noch vor zehn Jahren ,nicht daran gedacht, mit einer Trommel eine Person so in Trance versetzten zu können, um ihr zu helfen. 
Das ich überhaupt je mit einer Trommel arbeiten würde, wäre mir damals nicht in den Sinn gekommen. 

Vieles  auf meinem Lebens und Glaubens-Weg des Hexenkultes hat sich im Laufe der zwanzig Jahre sehr verändert und das ist gut so!

 1992..
Von der jungen Mutter und Hausfrau ,
hat mich seit diesem ersten Buch,meine stetige Weiterentwicklung und das Interesse 
an der Heidnischen Spiritualität, in zwanzig Jahren 
zur Hexenladen Geschäftsinhaberin, zur Rat Geberin und Ritualbegleiterin,
bis hin zur Schamanischen Naturtherapeutin getragen.( ...und wenn ich das als Begleiterscheinung  betrachte, dann bleibt mir einen kurzen Moment das Hexen Herzchen stehen...*wow*...)


Eines war vom ersten Buch beständig da:
Mein Glaube an die Große Göttin ,den habe ihn nie angezweifelt, ihr gilt mein ewiger Dank!

Kommentare:

  1. hey Du schwarze Elster sei gegrüßt, ich komm jetzt mal mit 2 Tassen Gewürzkaffee zu Dir und setz mich zu Dir. (von den Gewürzen je einen Hauch: Piment, Zimt, Vanielle, Honig, Kakao)Hab jetzt Deine Gedanken gelesen und war baff, fast genauso hätte ich es auch beschreiben können, mit ähnlichen Büchern ( lach, meine Ausgabe "das magische Jahr" ist grün...) Auch mit den Jahren in etwa, und genauso mit den vielen "SchnickschnackBüchern" wie Du sagst, diese Abteilung in der Bücherwand seh ich immer mal schmunzelnd an... Genauso, aber wirklich genauso denk ich darüber, x-Sachen angelesen, und einiges mit Schulterzucken wieder abgelegt.
    Und die besten Sachen sind per Zufall zu mir gekommen. Storl war sofort klar. Seine Bücher kann ich immer wieder hernehmen, kurioserweise find ich da immer wieder was neues ;)) zwinker. (den aktuellen Film hab ich noch nicht, freu mich schon darauf). Es ist so wie Du sagst, bei manchen Dingen ist man wie angekommen, es fühlt sich selbstverständlich an. Tief und uralt und immer irgendwie da. (ohne es wirklich erkannt zu haben, als Kinder machten mein bruder und ich für eine Waldgöttin Dianoma immer einen kleinen Altar, sie lebte im Norden beschlossen wir, und war eine Schwester der Schneekönigin, wir schmückten, (Zapfen, Blüten u.ä.) Altar jedes Jahr; als wir älter wurden, "trauten " wir nicht mehr darüber zu reden, es war uns wohl peinlich, so als Pupertierende... lach, den Platz an kenn ich noch, daneben war unser illegaler Kletterbaum, war streng verboten auf die großen Kiefern) Bei mir ist es die Naturreligion, in der ich mich ganz einfach - ohne es wirklich mit treffenden Adjektiven sagen zu können, weil ich finde keine in meiner Sprache - wohl fühle, Deine Worte haben mich jetzt spontan animiert, Dir hier zu schreiben, sonst verraucht meine Lust dazu gleich wieder. Mir fällt noch ein, in unserem Kulturkreis fehlten uns ja Lehrer dafür, von Literatur ganz zu schweigen (in den 60er u.70er gabs bei uns keine Literatur in der Richtung (ddr) aber in den vielen Indianerbüchern, von Indianern o. Forschungsreisenden geschrieben, fand ich schon int. Hinweise, in den Eskimomärchen z.B. auch, mein erstes prägendes Buch in der Kindheit - ich konnte sehr früh superschnell lesen - da ich die Bücherwand unbedingt lesen wollte meiner Großeltern u. Eltern - fand ich drei Bücher über nordamerikanische Indianer, ´Häuptling Büffelkind Langspeer´ war prägend :)) ) Dabei darf ich nicht vergessen, ich war Kind und kein Erwachsener. Dieses magisch angezogen sein – was nie aufhörte – es war schon immer da. Das meine Urgroßmutter so Sachen konnte, wie Heilen, Besprechen bei Vollmond hab ich leider erst viele viele Jahre später erfahren durch Zufall. Tja, ihr Wissen verschüttet. Bei den Naturvölkern werden Neigungen u. evtl. Gaben bei den Kindern erkannt u. gefördert. Wo hier nur drüber gelacht wird oder für verrückt erklärt. ja nun komm ich wieder im hier u. jetzt an, zusammenfassend ist es schon interessant, wie Menschen Du in so unterschiedlichen weit entfernten Gegenden ähnliches erfahren u. leben, erst Stück für Stück sicher, doch dann manifestiert sich doch wieder etwas, was tief in uns verborgen war u. langsam wieder sich entfaltet...das war Teil 1 – es passt nicht alles hier rein (zuviele Zeichen) – ich teile mal, da ich nicht weiß, was ich hier wegnehmen soll… sorry soviel wird’s nicht so schnell wieder… Fortsetzung folgt sogleich:

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  2. Teil 2 Wenn gelegentlich jemand mal zu mir sagt, du wärst sicher eine Hexe im Mittelalter gewesen u. vielleicht gar verbrannt, pah als wenns nur das Mittelalter gäbe, dann wink ich ab, ist viel zu jung das Zeitalter, was war hier vor ca. 2 bis 5 Tausend Jahren. Das fand ich immer schon sehr spannend. Und was hätt ich da gemacht, ganz sicher getöpfert, getrommelt, gelacht u. geheilt .. und wichtig: es war nichts besonders, es war mein Teil für die Sippe beizutragen... um für das tägliche Überleben mitzusorgen. Hier wird archäologisch Stück für Stück einiges zu Tage gebracht, in der Bronzezeit z.B. war schon was los hier. Von wegen Germanen/Kelten u.a. Volksgruppen mit "nur" Hugahuga" mit der Keule Strohdumm rumgelaufen u. im Zweistromland war Hochkultur... Hier gings nur anders, es ist kälter hier u. alles musste sicher langsamer funktionieren... Aber nun hör ich auf...
    ja was wollt ich eigentlich sagen, hab meinen Faden verloren, ;)) ahh hier ist er: bei all unserer schneller-weiter-schöner-teuerer-welt lebt nebenher etwas uraltes wieder auf, (und sicher auch mit all unseren Schwächen u. Fehlern...) wacht auf, rekelt und streckt sich und überall das erstaunt mich und auch wieder nicht und vor allem erfreut mich. So, duftender Gewürzkaffee ist alle :) Ich winke zu Dir...wünsch Dir einen schönen Tag Blessed Be

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  3. *WOW* den Kommentar topt keiner sooo leicht;)) Danke für die Einblicke...ja die Indianer prägten mich auch schon als Kind, Karl May hab ich schon vor meinem 10 Lebensjahr gelesen. Beim spielen war ich immer der Indianer ( Männlich!) war für mich vor der Pupatät wichtig, ich wollt immer ein Junge sein. Deswegen hab ich auch Fußball gespielt, als einzigstes Mädchen in einem Verein. Später fanden viele Jungs das cool, das ich eben nicht so war, wie andere Mädels. ...Heute bin ich dabei, frühere Leben aufzuarbeiten, durch Trancetherapie. Ist sehr aufschlussreich. Das Mittelalter allerdings habe ich so gut wie ausgelassen, bisher jedenfalls....

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  4. christiane lindemaier7. Januar 2012 um 14:54

    ;-) ich wollte auch immer der männliche indianer sein...vor allem auch der häuptling ... der hatte so tolle viele federn, die tollen weisen sprüchen mit den tieren fand ich als kind total toll...find ich immer noch.und die federn liebe ich auch immer noch...hat sich gar nicht so viel geändert ausser, dass ich jetzt viel lieber ein weibliche häubtling wäre... ;-))
    das getrommel in den filmen hat mich auch als kind schon fasziniert..und tut es auch jetzt noch, zum leidwesen meiner nachbarn...
    ich habe mich bis ca ab 1992 rum total leer und fehl am platze gefühlt. da ich keine schöne kindheit hatte, ohne urvertrauen, missbrauch und so weiter kämpfe ich natürlich bis heute noch. aber so um 92 rum viel mir auch die nebel von avalon zu. ich habe fast das ganze buch duch geweint, weil ich mich zum ersten mal irgendwo zugehörig fühlte. zudem kam mir einiges allzu bekannt vor...
    damit fing bei mir die suche und das lesen an. ich liebe auch die wissenschaft, was zu meiner schitzuiden persönlichkeit passt. ich fand als ersten den weg zum wicca und satanismus. einige meiner bekannt und freunde waren überzeugte aleister crowley anhänger und befanden sich in einigen seiner logen...für mich war das alles nichts, da ich eher mit diesen energien in konkurrenz getreten bin. ich konnte mich noch nie diesen sachen unterordnen, für mich kann es nur einen geben..in der hölle ;-) mit dem christentum hatte ich eh noch nie was zu tun freiwillig. ich kam mit dem abendlichem gebet schon nicht klar, dass gott alles sieht (was mich paranoid machte)und er angeblich über alles wacht...wieso hatte ich dann so eine scheiß kindheit?für mich war gott ein arsch. das ich nicht zu ihm in den himmel wollte, versteht sich wohl von selbst... ich habe lange gelesen und gesucht. als ich die nebel von avalon laß, wollte ich nur nach avalon und von allem anderen nix mehr wissen mir wäre am liebsten gewesen, dass sich nach mir die nebel für immer schließen würden. klappte leider nicht. die sehnsucht zur göttin war aber von da an immer da.
    das vertrauen in die göttin wird immer wieder auf eine harte probe gestellt, da ich ich immer wieder von meiner mutter verraten, enttäucht und gedemütigt wurde.
    obwohl ich zwar einerseits weiß, dass dass die göttin für mich sorgt ist es doch manchmal ein harter weg meine glaubenskrisen zu überwinden und den weg immer wieder aufs neue zu ihr zu finden. zum glück bin ich auch soweit, dass ich den ganzen schnickschnack nicht brauche...
    ich habe auch manche büche nur noch im regal stehen, weil sie so schön aussehen..aber irgendwie gehören sie ja trotzdem zu mir und ich mag die schönen gemalten bücher von z.b. siver raven wolf ;-)
    wenn ich manchmal noch so in einem ihrer bücher rumstöbere freue ich mich jedesmal, dass alles doch viel einfacher geht...

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