Mittwoch, 9. November 2011

Ein Ziel haben



Irgendwo in den  Weiten des Internets, habe ich vor einigen Monaten, folgenden Spruch gelesen:

„Wer seinen Träumen hinterherrennt, 
der kann ganz leicht aus der Puste geraten..“

Hmmmm….

Obwohl ich eigentlich nichts von „Sinn Sprüchen“ halte, weil ich bemerkt habe, dass diese überwiegend unzutreffend sind, hat mich diese Aussage  für einen kurzen Moment nachdenklich werden lassen…
  
Stimmt das? !

Gerate ich aus der Puste, weil ich stetig an der Verwirklichung meiner Träume arbeite?
Könnte das tatsächlich so sein?!
Aber was denn  sonst, als unsere Träume, Hoffnungen und Sehnsüchte hält uns am Leben?! 

Liebe, Freundschaft?!  

 „AUCH“, aber eben nicht „NUR“…

Was ist mit unserem  eigenen, persönlichen Lebenswunsch als solches?! 

Die Realität ist für manche Menschen so trist, das sie ihre momentane Lebenssituation  ausschließlich meistern können, weil sie einen ganz persönlichen Traum haben. Sie haben die Hoffnung, einmal aus ihrem jetzigen Leben  ausbrechen zu können. Natürlich reicht " ein  Traum" alleine, dazu nicht aus, harte Arbeit und Jahrelanges warten und an diesem persönlichen Ziel/en arbeiten.

Stufe für Stufe, zu erklettern,
 hinaus aus dem „ Einheits- Lebens- Brei.“, dann anzukommen, bei seinem ganz  
 eigenen Lebenstraum. 


Das kann Jahre oder Jahrzehnte dauern, aber ist es nicht der Mühe wert??! Wenn ich oben auf meiner persönlichen Treppe bin, heißt das, ich habe dann meinem Lebensatem verloren??! 

Ich persönlich finde, es ist wichtig seinen Lebenswunsch zu kreieren und diesen zu verfolgen.
Wir sollten dafür natürlich nicht über Leichen gehen, eher an uns selbst arbeiten, egal wie der eigene Traum aussieht. 
Wie ein Maler, malen wir unsere Lebensmuster und Traumbilder und weben sie ineinander!

Mit „atemlos etwas nachlaufen“ ,hat das meiner Meinung nach, nichts zu tun. 

Mit einer Ausnahme; jemand be-nutzt seinen Traum, für die Ausrede im Leben  kein greifbares Ziel zu haben. Wie: „Ich werde in 20 Jahren sowieso auswandern, also brauche ich jetzt keine Freunde oder „ Ich will keine Arbeit annehmen, in 5 Jahren bin ich mein eigener Chef“ „ Aber auch das ist jedem selbst überlassen.
Man kann natürlich Träume immer wieder vor sich her schieben…ja, das könnte aber nicht atemlos, sondern eher Ziellos machen…

Ich glaube, ein festes Ziel zu haben, worauf wir bewusst und auch unbewusst hin arbeiten,
das ist etwas sehr Schönes und kraftvolles! 

Egal, wie alt man ist! 

Und wenn wir dabei auch noch bemerken, dass wir  unserem Ziel ein kleines Stück näher gekommen sind, so ist das ein toller Erfolg. Nichts ist schöner, als sein inneres Selbst nach außen zu verwirklichen!  Ich finde nichts Verwerfliches daran, einen Lebenstraum zu haben und ganz viel dafür zu tun, diesen auch zu realisieren. 

Aber ich gebe zu; dazu müssen wir auch sehr diszipliniert an uns arbeiten und das kann eben dann doch nicht jeder…



Ich vermute , das der Urheber dieses " Sinn Spruches"  noch nie etwas von den  magischen Spinnern und  Spinnerinnen gehört hat.....

1 Kommentar:

  1. Genau, wer sagt schon, dass man dem Traum "hinterher rennen" muss, man kann ihn auch hegen und pflegen, bis er wahr wird.

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