Mittwoch, 23. November 2011

Dem Dunkel begegnen....


Im November kann man den Geistern ganz real gegenübertreten, vor allem den eigenen. Wie auch immer die aussehen. Manchmal sind es auch nur die Inneren Geister…
Kurz vor und nach Samhain, ja bis fast hin zur Winterwende, da kommen, trotz Sonnenschein und gelassener Stimmung, die inneren Geister sehr laut zu Wort. Meine jedenfalls….Vieleicht macht das meine  sehr intensive  Arbeit oder aber vielleicht auch, weil im Moment einfach eine Zeit des Umbruchs für mich ist. 

Die 1000 Jährige Eiche

Zwischen all meinen Terminen, an den Wochenenden, gibt es viel Zeit um einfach nur draußen zu sein. Wann hatten wir im November solch ein Wetter??!
Ich empfinde die Anwesenheit der "Andersweltlichen"  im Moment als ziemlich aufdringlich, vielleicht liegt es tatsächlich an der milden Wetterlage und dem Regen der fehlt?!

Wann hat es eigentlich das letzte Mal geregnet…ich kann mich nicht erinnern. ..gerade vor ein paar Tagen bat ich freundlich eine Dame mit Zigarette, nicht im Wald zu rauchen…im November haben wir Waldbrandgefahr!!!
Und Erdbeeren gibt es  im November!!Wie skurril ist das denn???!!!


Vor einigen Tagen wanderten mein Mann und ich zu einem Uralten Baum, einer fast 1000 Jährigen Eiche in der Nähe von Menden. Der ganze Wald hatte auf mich eine zauberhafte Ausstrahlung und plötzlich sah ich einen Mann mit einer dunklen Jacke neben dem Waldweg stehen. Und so bald mir seine Anwesenheit bewusst war, war dieses Andersweltliche Wesen schon wieder futsch. Er schien aber so materiell, das selbst mein Partner, diese „ Energie „ auch gesehen hat.

Um sie passen 6 Leute mit ausgebreiteten Armen herum, ich habs gesehen!

Außer die Jackenfarbe, bei mir war sie eher dunkel Blau, bei meinem Mann dunkel grün, stimmte die Wahrnehmung. Das war schon unheimlich und faszinierend zugleich.
 

Dann ,am letzen Wochenende ,waren wir  am Abend Unterwegs in den nahen Wäldern. Das hat den Vorteil, sobald es finster wird, das selbst der belebteste Wald still wird. Kein Mensch mehr! Keine Ahnung, warum viele so eine Angst haben. Es war noch vor 18 Uhr und stockfinster aber kein Mensch mehr im Wald. Einfach toll. 


Und so frönten wir unserem Hobby, dem Geo Cachen, mit UV Licht und Taschenlampe. Im Moment, wo es schon am Nachmittag dunkel wird aber mild und trocken bleibt, ist das ideale Wetter für einen Spaziergang durch die Wälder. 
Einen Waldweg, den man im hellen schon zig Mal gegangen ist, sieht im Dunkeln absolut anders aus. Und die Wahrnehmung wird eine ganz andere. Geht man nun mehr auf das Innere, traut dem Auge nicht mehr und hört viel schärfer. Genauso wie das Mondlicht viel verzerrt und bizarrer werden lässt. Wir haben es uns angewöhnt, so wenig wie möglich die Lampen zu nutzen um die Augen zu schärfen.


Das muss man üben.

Man fängt an, sich mehr auf das Hören zu konzentrieren, wenn man ohne Taschenlampe geht.

Und so kann das Rascheln einer Maus in den Blättern schon echt gruselig sein, geschweige denn das schnüffeln eines Igels im Unterholz, vom Schrei einer Eule mal ganz zu schweigen…

was macht der einsame Zaun mitten im Wald?!

Diese Änderung unserer Wahrnehmung ,ist  auch immer sehr faszinierend, auf meinen Medicin Walks. Beispielweise,stellen, wirklich bei jedem Mal, die Teilnehmer immer die gleiche Frage; …“sind wir hier schon mal  hergegangen?! …“ jaa, sind wir, das ist der Weg zurück…“ aber eben; ANDERS. 


Ich grinse jedes mal in mich hinein, ich kenne das ja von mir selbst auch. Und gerade diese Leute, die mit mir diese Wanderungen machen, trifft es noch härter, zum einen haben sie sich den ganzen Tag schon auf sich selbst konzentriert und dann wird es plötzlich auch noch dunkel. 


Ich muss gestehen, dass ich nach meiner Rituellen Arbeit, selbst bei den Jahreskreisfesten immer ganz froh bin, dass jemand bei mir ist, der weiß wo es langgeht.  Ich stehe des Öfteren etwas länger noch mit einem Bein in den Anderswelten…Ich hab mich in all den Jahren dabei zwei Mal fast in den Anderswelten verlaufen und natürlich ganz real. 

 "Weg findung" mit Taschenlampe

Aber das herrliche Novemberwetter macht es, das wir uns gut mit der Dunkelheit anfreunden können, als Stadtmenschen, wo überall Beleuchtung vorherrscht, ist das nicht gerade einfach. Selbst im Stadtwald ist es nie wirklich dunkel, man kann  immer den Lichtschein der Randbebauung erkennen. 


Es macht momentan viel Spaß ab und an nach der Arbeit noch dem Hobby zu frönen und einen Geocach in den nahen Wäldern zu heben. Mit einer UV Lampe sucht man nach Zeichen, die mit Gleichnamiger (UV) Farbe an die Bäume gemalt sind und folgt diesen zu ganz speziellen Punkten, zusätzlich kommen noch die GPS Daten zu Hilfe. 

 "Mann findung" mit UV Licht

Also gänzlich „Un-hexisch“ aber dafür ziemlich „Spooky“ und wenn man ein kleines Abenteuer sucht,dann  am Abend im Wald auf Geo Cacher Tour. Ich brauch sowas um abzuschalten, wenn man 8 Stunden am Tag nur mit Esoterischen Themen oder Schamanischer Arbeit zu tun hat, dann ist es von Vorteil, eine gewisse Erdung zu haben. 

Da alles im Leben Magie ist und für mich durchdrungen von Naturspiritualiät, ist selbstverständlich. Da muss ich wirklich nicht den lieben langen Tag davon reden. 

Geo Cachen heist : rechnen, nachdenken, Logisches denken und Zusammenhänge erfassen, suchen, klettern und allerlei  Rätsel lösen...

Wer uns einmal begleiten möchte…ist herzlichst eingeladen.

Traumhaft, Schwerte von Oben

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