Dienstag, 29. November 2011

Schwierige Fälle..


Momentan  habe ich mit etwas weniger Schamanisch/hexischer  Arbeit zu tun, wenn aber, dann kostet sie meine ganze Kraft und Aufmerksamkeit, da es sich  ausschließlich  um Menschen handelt, die so richtig was „an der Backe „haben.Vor kurzem hatte ich es mit der Aufhebung einer Bindungsmagie zu tun, die mit Blut gemacht wurde. 

Es handelte sich dabei  um einen  Liebeszauber, obendrein mit  Mensis Blut , ohne die Einwilligung des Partners, versteht sich. Ich kann nur jedem wirklich ans Herz legen, so was zu lassen! Die Dame hatte es (leider mal wieder) irgendwo in irgendeinem Buch gelesen: 

„Gib zum Zeitpunkt XY deinem liebsten etwas zu trinken mit drei Tropfen deines Mensis Blutes und er wird für immer Dir gehören…“  Hmmmm...ja genau. Ich mag ihr das auch nicht vorwerfen, es handelt sich hierbei um eine "Jugendsünde", ich finde es immer wieder sehr bedenklich, was so alles wo zu lesen steht....

Bei der Göttin Holda!! Da hatte sie sich aber was eingebrockt. Nach zehn Jahren war die Beziehung am Ende, sie, zig mal betrogen worden und der Partner war nun  über alle Berge.  Sie kam und kommt  nicht über diesen Mann los. Warum wohl???! 

Weil solcher Art Liebeszauber irgendwann nicht mehr beeinflusst werden kann und dann wie eine Bombe explodiert und zurückkommt. Sie ist gefangen darin, er wohl auch. Er kommt immer wieder zurück und geht wieder, betrügt sie, entschuldigt sich, kommt zurück u.s.w……Drama über Drama.

Und auch wenn man bzw. Frau, sonst keine Ahnungvon Magie und deren Auswirkungen  hat: Menis Blut ist das stärkste was eine Frau an Eigen- Magie hat!

Und wenn sie dann nicht vorher schon einen „Umkehrzauber“ oder eine “Auflösung“ für sich magisch festlegt, dann steht sie hinterher da! Naja…sowas liest sich   dann aber  nicht in diesen einschlägigen Werken. Und was Frau damit auslöst, auch nicht. 

Sie hat dann meine Hilfe gesucht und diese auch erhalten. So was kostet viel Kraft. Auch deswegen bin ich nach wie vor der Meinung, dass wir mit Blut immer gut aufpassen sollten. Natürlich spielen auch Karmische Prozesse da eine Rolle, wenn man nicht mit aber auch nicht ohne jemanden kann und immer hin und her gerissen ist. Aber das ist nicht einfach. Wenn schon eine Karmische Bindung zweier Menschen vorliegt und darüber dann noch eine Art von Bindungszauber ( in diesem Fall war es ja einer), dann kann das richtig übel werden.

Und mir kann bei sowas dann auch Übel werden, weil ich weis wie das endet...es ist immer besser , aus der eigenen Erfahrung heraus zu lernen...

Ich kenne das  und hätte nie gedacht, das sowas eine solche Wirkungsweise auslösen kann. Mir wurde damals ein" besprochener" Gegenstand geschenkt, der mich extremst aus meiner Mitte riss, bis ich diesen Gegenstand an den Menschen zurück gab.
In meinem Fall konnte ich diese Energetsche Verwicklung  ( ich wüsste nicht, wie ich es anders nennen sollte)  aufheben. Wie gesagt, in meiner Situation damals, steckte aber  kein "bewusst ausgeführter  Zauber" dahinter. Aber die  Karmische Binung  zu diesem Menschen reichte schon  aus, das ich immernoch was davon habe. Also weis ich ( in etwa) wie es sein kann, unfreiwillig  Energetisch " gebunden" zu sein.

*Mit Mensis Blut kann man aber wunderbar Grenzen abstecken, auf Schwellen wie Türe oder Fenster, auf Steine und in die vier Himmelrichtungen verteilt ist das ein großer und Machvoller Schutz. Man/n kann auch in die Vier RIchtungen Spucken, denn auch Spucke ist magisch, wie alle anderen Körpersäfte.*


Ich habe momentan vermehrt " schwierige " Fälle, auch häufen sich die sogenannten Geisteraustreibungen, unter anderen in Gewerblichen Räumen. Dortmund, vor allem die Innenstadt , die ein heißes Pflaster ist, was das angeht, das haben mir ja schon viele erzählt und sogar ein Nepalesischer Schamane war der Meinung. Es sind viele Menschen im 2. Weltkrieg hier umgekommen , alleine deswegen ist es schwer in Dortmund schamanisch zu arbeiten.

War Ende 1941 etwas in Dortmund? Weis das wer, ich hab bisher nicht nachgesehen. Manchmal treten vermehrt solche Energien auf, wenn ein Jahrestag bevorsteht. Vor allem in  Zehn Jahres Schritten. Wer was weiß, Mail an mich…

Dann gab es einen Klienten, der  hat /te viele Besetzungen, das sind so kleine Energie Dämonen. Meist heißen die ; Täuschung, Wahrnehmungsstörung, Geistige Unbeweglichkeit…ich hatte es eigentlich genau auf den Punkt getroffen, aber man darf und kann auch nur soweit vordringen und helfen, wie es der Klient zulässt. 

Und so war derjenige , der Meinung, die  lieben Dämönchen wären noch da. Klar, wenn man sie auch weiterhin  füttert. Ich hab schließlich  weiter verwiesen müssen, an einen kompetenten Kollegen. Ich weiß, wann ich helfen kann und wann es keinen Sinn macht…sollte ich wohl auch. 

Und dann  habe ich, das erste mal ,eine Klientin mit meiner Trommel auf Schamanische Trance Reise geschickt ( mit meinen Schülerinnen mach ich das schon wesentlich  länger) ,es war eine Therapeutische Massnahme und  etwas anders. Trance eben....

Ich habe sie begleitet und genau ihre Energien gespürt und mit meiner Trommel darauf reagiert...es war ein voller Erfolg und ein gutes Zeichen für meine weitere Arbeit im Schamanismus. Das Seminar welches  ich vor Montaen besucht habe, hat mich doch sehr ermutigt . Ich muss es mir eingestehen, es hat doch viel neue Einsichten ausgelöst. Ich für mich muss sagen, auch als "Alter Hase" bzw. "Alte Häsin" in diesem Bereich war es sehr Inspirierend und Informativ zu sehen und selbst zu fühlen, wie andere arbeiten....

Ur-Omas Zeiten...


So habe ich mich am Wochenende gefühlt…nicht auch deshalb, da ich zwei Uralte Schränke  gefunden habe. Meine Oma würde jetzt sagen „ Für nen Appel und nen Ei“.  Und was für ein Glück, das die Elster einen Handwerker als Mann hat und so strahlt zumindest einer der Schränke schon im alten-neuen Glanze!

Findet ihr auch, das alte Möbel sehr lebendig sein können??! Sie besitzen eine ganz eigene Energie, denn sie haben schon viel Erlebt und überlebt...
Zwischen all den Terminen am Wochenende brachte mich diese Ur- alte Energie der Antiquitäten dazu, in den Garten zu gehen, um zu schauen, was man denn aus Moos, Weinreben und allerlei Naturwerk so machen könnte. Ihr könnt das Ergebnis auf der Hexenladen Seite nachlesen, da gibt es auch eine Beschreibung.  


Antike Möbel haben ihren ganz eigenen Spirit, der ist aber nicht immer nur positiv. Das musste ich vor  über fünfzehn Jahren selbst  erfahren. Wir besaßen damals ein altes Esszimmer aus Belgien, aus den Anfängen des neunzehnten Jahrhunderts. Es war ein Hochzeitsgeschenk an uns gewesen. 

Unterschwellig war es mir von anfang an suspekt, immer wackelte und knatschte was. Wir hatten es schon Jahrelang, ohne das ich ansonsten etwas bemerkt hätte, da passierte ausgerechnet in der Nacht, als ich alleine mit den Kindern im Haus war, etwas Unheimliches. Von Oben aus dem Schlafzimmer hörte ich unten im Flur Schritte und dachte mein Mann wäre nach Haus gekommen. Dann hörte ich die Stühle vom Esszimmer über den Boden rücken und das Knatschen der Schranktüren…und wusste; das ist nicht mein Mann!

 Einbrecher?! Ich vermutete es und hatte große Angst. Das ganze dauerte vielleicht eine Minute, bestimmt nicht länger, aber mein Schock fesselte mich ans Bett, solange bis mein Sohn, damals noch ein Baby, anfing zu weinen. Ich musste ins Kinderzimmer, machte dabei einen Höllen Lärm und überall Licht. Dann nahm ich meinen Mut zusammen und ging hinunter ins Esszimmer, öffnete die Tür und vermutete ein Chaos. Aber es war alles so, wie ich es verlassen hatte!

 Ihr könnt Euch vorstellen, das ich nach diesem Erlebnis das Esszimmer verkaufte, komplett! Ich hatte sofort die Vermutung, mit den Möbeln stimmt was nicht. Es scheint so gewesen zu sein, denn es ist danach nie wieder so etwas passiert.

Heute bin ich schlauer, ich begrüße den Geist , verbinde mich mit ihnen und reinige sie durch Räucherwerk. Ich fühle mich hinein, ob wir zusammen passen, wenn ich kein gutes Gefühl dazu habe, dann behalte ich das Möbel auch nicht, auch wenn es noch so schön ist. So ein Erlebnis prägt und macht vorsichtig.

Und so konnte ich meine Anspannung ,die ich durch mein schamanisches Arbeiten am Sonntag mit nach Hause trug, wunderbar umwandeln in Kreativität....jetzt kann Yul kommen, aber bitte nicht so schnell....

Donnerstag, 24. November 2011

Behaglichkeit….



Pünktlich vor dem 1. Advent mache ich es mir in meinem Nest bequem und gemütlich.
Der Holzofen bollert, viele Kerzen und das Räucherwerk qualmt im Hexenkessel….so ist es fein! 
Entweder bei bastelwerk, einem guten Buch oder einer DVD auf dem Sofa in den Armen meines Gatten.
Schöne Winterzeit...

Immer wieder muss ich grinsen, wenn ich höre, wie die Leute jetzt anfangen sich zu stressen, denn genau das ist gegen den natürlichen Rthymus. Zogen unsere Vorfahren sich jetzt, 4Wochen vor der Winterwende tief in sich zurück, so dreht der mondene Mensch so quasie am Rad...

Ich mag den lauten „Weihnachts –Geschenke- Rummel „, nicht.  Gerade die Adventzeit nutzen wir, um Geschenke selbst herzustellen. Warum nicht an die Schwiegermama selbstgemachte Marmelade, Seife oder Kräuterwein verschenken?! Oder an die Freundin ein schönes Badesalz ?! 

Wenn schon geschenkt wird, sollte das mit Liebe geschehen und nicht, „ weil man eben was schenkt“.  Ich verschenke gerne, am liebsten Dinge, die ich selbst hergestellt habe, das ist doch viel persönlicher. 
 Auch diese riesen Weihnachtsmärkte in den Großstädten empfinde ich als überaus anstrengend und die dort angebotene Ware, so überhaupt nicht weihnachtlich. Ich meine, einen DVD / CD Stand auf einem Weihnachtsmarkt, was ist das denn???  Aber so weit ist es bei uns schon gekommen! 

Glücklicherweise gibt es im angrenzenden Sauerland viele kleine schnuckelige Adventsmärkte mit Charakter. Beispielsweise  in den Frei Licht Museen, die kann ich nur jedem ans Herz legen. Mit den Jahren ätzt nicht nur mich das Großstadt Getümmel  immer mehr an....


Obwohl ich diesen ganzen Weihnachts –Glitzer- Kram eigentlich sehr mag. Vor allem aber die Traditionellen Dinge und Farben. Naturmaterialen , wie Zimtstangen oder Strohsterne, Tannenzapfen und weiteres. Wir sammeln auf unseren Wanderungen dann immer Moos und Rinde, Zapfen und alles, was man so gebrauchen kann. Ein wenig Glitzersrpay drauf und schon ist es Festlich!  Ein bisschen Deko Stoff hier, ein wenig Sterne dort…Und nie gibt es so viele Pentagramme, wie in dieser Zeit!!! Ihr müsst nur genau hinsehen....

 In dieser "Stillen" Zeit machen wir  es uns dann doch lieber zuhause gemütlich, mit der eigenen Weihnachtsbäckerei, auf die  sich unsere Kinder immer noch, trotz ihres Alters ( bei 14 und 17 nicht mehr selbstverständlich) sehr freuen.  

In diesem Jahr ist mein Enkel zwar noch zu klein, aber im nächsten Jahr könnte er auch schon mit dabei sein.  Immer noch werden dann die CDs von Rolf Zuckowski aufgelegt, wie schon in Kleinkindertagen. Und immer noch wird genascht und getratscht und geschmiert dabei. Herrlich!!!

Das ist mir lieber, als in dieser Zeit in den Innenstädten herum zu laufen.  Wenn ich mal Lust auf bummeln habe, dann sicherlich nicht 4 Wochen vor dem Fest.Wenn ich mich dann über volle Kaufhäuser und schlecht gelaunte Verkäufer aufrege, dann hab ich daran selbst schuld...ich muss das ja nicht.

Und so mach sich, trotz einiger Termine am  kommenden Wochenende , eine innere und äußere Behaglichkeit breit.... ich wünsche euch auch ein schönes entspanntes erstes Adventswochenende....


Mittwoch, 23. November 2011

Dem Dunkel begegnen....


Im November kann man den Geistern ganz real gegenübertreten, vor allem den eigenen. Wie auch immer die aussehen. Manchmal sind es auch nur die Inneren Geister…
Kurz vor und nach Samhain, ja bis fast hin zur Winterwende, da kommen, trotz Sonnenschein und gelassener Stimmung, die inneren Geister sehr laut zu Wort. Meine jedenfalls….Vieleicht macht das meine  sehr intensive  Arbeit oder aber vielleicht auch, weil im Moment einfach eine Zeit des Umbruchs für mich ist. 

Die 1000 Jährige Eiche

Zwischen all meinen Terminen, an den Wochenenden, gibt es viel Zeit um einfach nur draußen zu sein. Wann hatten wir im November solch ein Wetter??!
Ich empfinde die Anwesenheit der "Andersweltlichen"  im Moment als ziemlich aufdringlich, vielleicht liegt es tatsächlich an der milden Wetterlage und dem Regen der fehlt?!

Wann hat es eigentlich das letzte Mal geregnet…ich kann mich nicht erinnern. ..gerade vor ein paar Tagen bat ich freundlich eine Dame mit Zigarette, nicht im Wald zu rauchen…im November haben wir Waldbrandgefahr!!!
Und Erdbeeren gibt es  im November!!Wie skurril ist das denn???!!!


Vor einigen Tagen wanderten mein Mann und ich zu einem Uralten Baum, einer fast 1000 Jährigen Eiche in der Nähe von Menden. Der ganze Wald hatte auf mich eine zauberhafte Ausstrahlung und plötzlich sah ich einen Mann mit einer dunklen Jacke neben dem Waldweg stehen. Und so bald mir seine Anwesenheit bewusst war, war dieses Andersweltliche Wesen schon wieder futsch. Er schien aber so materiell, das selbst mein Partner, diese „ Energie „ auch gesehen hat.

Um sie passen 6 Leute mit ausgebreiteten Armen herum, ich habs gesehen!

Außer die Jackenfarbe, bei mir war sie eher dunkel Blau, bei meinem Mann dunkel grün, stimmte die Wahrnehmung. Das war schon unheimlich und faszinierend zugleich.
 

Dann ,am letzen Wochenende ,waren wir  am Abend Unterwegs in den nahen Wäldern. Das hat den Vorteil, sobald es finster wird, das selbst der belebteste Wald still wird. Kein Mensch mehr! Keine Ahnung, warum viele so eine Angst haben. Es war noch vor 18 Uhr und stockfinster aber kein Mensch mehr im Wald. Einfach toll. 


Und so frönten wir unserem Hobby, dem Geo Cachen, mit UV Licht und Taschenlampe. Im Moment, wo es schon am Nachmittag dunkel wird aber mild und trocken bleibt, ist das ideale Wetter für einen Spaziergang durch die Wälder. 
Einen Waldweg, den man im hellen schon zig Mal gegangen ist, sieht im Dunkeln absolut anders aus. Und die Wahrnehmung wird eine ganz andere. Geht man nun mehr auf das Innere, traut dem Auge nicht mehr und hört viel schärfer. Genauso wie das Mondlicht viel verzerrt und bizarrer werden lässt. Wir haben es uns angewöhnt, so wenig wie möglich die Lampen zu nutzen um die Augen zu schärfen.


Das muss man üben.

Man fängt an, sich mehr auf das Hören zu konzentrieren, wenn man ohne Taschenlampe geht.

Und so kann das Rascheln einer Maus in den Blättern schon echt gruselig sein, geschweige denn das schnüffeln eines Igels im Unterholz, vom Schrei einer Eule mal ganz zu schweigen…

was macht der einsame Zaun mitten im Wald?!

Diese Änderung unserer Wahrnehmung ,ist  auch immer sehr faszinierend, auf meinen Medicin Walks. Beispielweise,stellen, wirklich bei jedem Mal, die Teilnehmer immer die gleiche Frage; …“sind wir hier schon mal  hergegangen?! …“ jaa, sind wir, das ist der Weg zurück…“ aber eben; ANDERS. 


Ich grinse jedes mal in mich hinein, ich kenne das ja von mir selbst auch. Und gerade diese Leute, die mit mir diese Wanderungen machen, trifft es noch härter, zum einen haben sie sich den ganzen Tag schon auf sich selbst konzentriert und dann wird es plötzlich auch noch dunkel. 


Ich muss gestehen, dass ich nach meiner Rituellen Arbeit, selbst bei den Jahreskreisfesten immer ganz froh bin, dass jemand bei mir ist, der weiß wo es langgeht.  Ich stehe des Öfteren etwas länger noch mit einem Bein in den Anderswelten…Ich hab mich in all den Jahren dabei zwei Mal fast in den Anderswelten verlaufen und natürlich ganz real. 

 "Weg findung" mit Taschenlampe

Aber das herrliche Novemberwetter macht es, das wir uns gut mit der Dunkelheit anfreunden können, als Stadtmenschen, wo überall Beleuchtung vorherrscht, ist das nicht gerade einfach. Selbst im Stadtwald ist es nie wirklich dunkel, man kann  immer den Lichtschein der Randbebauung erkennen. 


Es macht momentan viel Spaß ab und an nach der Arbeit noch dem Hobby zu frönen und einen Geocach in den nahen Wäldern zu heben. Mit einer UV Lampe sucht man nach Zeichen, die mit Gleichnamiger (UV) Farbe an die Bäume gemalt sind und folgt diesen zu ganz speziellen Punkten, zusätzlich kommen noch die GPS Daten zu Hilfe. 

 "Mann findung" mit UV Licht

Also gänzlich „Un-hexisch“ aber dafür ziemlich „Spooky“ und wenn man ein kleines Abenteuer sucht,dann  am Abend im Wald auf Geo Cacher Tour. Ich brauch sowas um abzuschalten, wenn man 8 Stunden am Tag nur mit Esoterischen Themen oder Schamanischer Arbeit zu tun hat, dann ist es von Vorteil, eine gewisse Erdung zu haben. 

Da alles im Leben Magie ist und für mich durchdrungen von Naturspiritualiät, ist selbstverständlich. Da muss ich wirklich nicht den lieben langen Tag davon reden. 

Geo Cachen heist : rechnen, nachdenken, Logisches denken und Zusammenhänge erfassen, suchen, klettern und allerlei  Rätsel lösen...

Wer uns einmal begleiten möchte…ist herzlichst eingeladen.

Traumhaft, Schwerte von Oben

Dienstag, 22. November 2011

Ein Frühstück in England..


Am Sonntagmorgen frühstückten wir mit Freunden „ verry Britisch“.


 Es gab, ganz Englisch, Spiegelei, Schwarzen Tee, Toast, Bohnen , Würstchen und Speck.....

Für einen guten Zweck, waren wir eingeladen worden, von  Catharina , der Inhaberin von Victorias Cafe, dessen Mann mir  übrigens mein Tattoo gestochen hatte.  

Und so saßen wir mit Freunden und unterhielten uns im „Old English Style“ bei einem Englisch Breakfast und genossen diesen wirklich mal aussergewöhnlichen Morgen. Ein  gemütliches und stielvolles Ambiente begrüßte uns. Naja, und für einen guten Zweck, taten wir es dann noch lieber. So raste der Vormittag quais vorbei...

 Ich kann nur jedem, der das Besondere liebt raten einmal  Victorias Cottage zu besuchen. (Link)


Mit vollem Bauch und ein paar Reisführern zu den Mystischen Orten Englands, in meinen Händen, welche mit Catherina spontan lieh, als sie hörte, wie gerne ich einmal Dark Moor und Glastonbury besuchen möchte, kehrten wir wieder heim nach Germany….


Samstag, 19. November 2011

Vortragsabend mit Poe


Ich war schon als Kind von  Edgar Allan Poe faziniert, die gruselige Stimmung, das Okkulte, die Geister. Wer kennt seine Werke  nicht?!Zumindest seine  Filme sind heute Klassiker und waren es schon, als ich sie gesehen habe.


Als 11 Jährige las ich das erste Mal Poe in einem Sammelwerk mit der Bezeichnung „ Gruselgeschichten“.  Es war meine Unwissenheit über den Autor und Mensch Edgar A. Poe, die mich an diesem Vortragsabend  teilnehmen lies. Eine gute Freundin verstaltet diese regelmäßig , wer Interesse hat, darf sich gerne bei ihr anmelden. So nahm ich am Abend Platz einem Thematisch nach Poe gedenkten Tisch, mit schwarzen Raben....


Edgar Allan Poe , geboren  1809 in Boston, Massachusetts, USA; verstorben am  7. Oktober 1849 in Baltimore, Maryland,  war ein US-amerikanischer Schriftsteller.Er prägte entscheidend die Genres der Kriminalliteratur, der Science Fiction und der Horrorgeschichte. Seine Poesie wurde zum Fundament des Symbolismus und damit der modernen Dichtung. An diesem Abend wurde aber nicht über seine Werke rezitiert, sondern über den Schriftsteller selbst und dessen Leben.
 
Eigentlich ein tragisches Leben, mit Höhen und Tiefen. Zum Ruhm kam Poe in den USA nicht, Ihm wurde  lange nachgesagt, er sei ein  „Pädophiler „ (Er heiratete seine 13 Jährige Cousine) und Sklaven Befürworter.

Aber ich denke so einfach ist das nicht, wenn man in Poes Zeit eintaucht und sich mit der USA in diesem Zeitraum befasst, war Poe einfach ein Mensch dieser damaligen Klassen Gesellschaft.


Frauen scheinen in seinem Leben aber  immer eher eine tragische Rolle gespielt zu haben. Poes Mutter starb mit nur 23 Jahren an Tuberkulose, so dass er als Dreijähriger zu der Familie Alan kam. Er wurde aber nie offiziell anerkannt und adoptiert. 


Als Junge von fünfzehn Jahren verliebte er sich in die Mutter eines Schulkameraden, die ein Jahr später verstarb. Danach verlobte er sich heimlich mit der etwa gleichaltriger Nachbarstochter.

Er wurde auf die Universität geschickt und da er nicht vom gleichen Stand war, verheiratete man seine erste große Liebe mit einem anderen. Da scheint Poe zum ersten mal einen seiner später berüchtigten Alkohol Exzesse herbeigeführt zu haben.



Erst Jahre später, er war  27 Jahre, heiratete er seine nur 13 Jahre alte Cousine Viginia, in der er sich unsterblich verliebt hatte.Allerdings nannte er sie auch noch Jahre nach der Hochzeit „ Schwesterchen“ was dafür stehen kann, dass die Ehe lange nicht vollzogen wurde. Auch sie liebte ihn hingebungsvoll. Nach einigen Jahren verschlechterte sich Virginia Poes Gesundheit. Sie erlitt beim Singen einen Blutsturz – ein sicheres Zeichen für ihre Tuberkulose. 


Die Erkrankung seiner Frau verarbeitete Poe in dieser Zeit in den Erzählungen Life in Death. Es kam zu extremsten Alkohol Konsum. Dann starb Vigina, im Alter von nur 24 Jahren, die Ehe blieb Kinderlos.

Nach Virginias Tod suchte Poe eine neue Partnerin. Neben eher schwärmerischen Beziehungen zu zwei verheirateten Frauen bemühte er sich ernsthaft um die Dichterin Sarah Helen Whitman. 


Die beiden verlobten sich, doch wurde die Verlobung wieder aufgelöst, da Whitman an Poes Zuverlässigkeit zweifelte  und auch ,da ihre Mutter eine Ehe mit Poe um jeden Preis verhindern wollte.

Nach dem Scheitern der Verlobung nahm Poe, vermutlich in Selbstmordabsicht, eine Überdosis Laudanum (Opium) zu sich, überlebte jedoch. Dies ist der einzig sicher dokumentierte Fall, in dem Poe Opium einnahm.

Dann traf Poe in Richmond seine Jugendliebe Elmira ( die ehemalige Nachbarstocher) wieder. Sie war mittlerweile verwitwet. Nach einer kurzen Werbung akzeptierte sie Poes Antrag, und die beiden verlobten sich.


Poe starb aber kurze Zeit später in Baltimore , noch vor der Hochzeit. Die Umstände seines Todes sind unklar, die Todesursache ist unbekannt. Es gibt hierzu zahlreiche Theorien, von denen einige wahrscheinlicher sind als andere, bewiesen ist jedoch keine.



Poe verließ Richmond , das Ziel seiner Reise war sein Haus in Fordham. Dort wollte er die Vorbereitung seiner Hochzeit mit Elmira  vorantreiben und auf dem Weg Abonnenten für seine geplante Zeitschrift The Stylus gewinnen. Der erste Abschnitt von Poes Reise führte per Schiff von Richmond nach Baltimore. Was in der folgenden Woche geschah, und wo Poe sich in der Zwischenzeit aufhielt, ist unbekannt….

Aber dieser Mann mit seinem Hang zum Okkulten und seiner Lebenstragick, hat seit seinem Tod vor mehr als 150 Jahren, seine dunkle Fazination nicht verlohren. Dennoch war ich dann froh, den Fußweg nach Hause, weit nach 22 Uhr nicht alleine antreten zu müssen....




„Alles was wir sehen oder was zu sein scheint, ist nichts als ein Traum in einem Traum“

( Edgar Allan Poe)


Donnerstag, 17. November 2011

Ein Abend mit Musik

Kinder wie die Zeit vergeht….und wen sie so alles wieder bringt….
Gibt es Zufälle?! Ich denke nicht...und so taucht nach langen Jahren wieder jemand auf, den ich nie vergessen habe. Ja, der November bringt etwas "altes" zurück, wobei ich damit zweierlei meine.
Einer Einladung folgend, machte die Elster sich am gestrigen Abend auf ,um einen "alten" Bekannten bei seiner "Arbeit" zu beobachten und gleichzeitig eine Menge Spaß dabei zu haben. 

Fast wie ein „Déjà-vu „ (Rückerinnerung). Wie lange war das her, wie lange haben wir uns nicht gesehen???! ….Sechs oder gar Sieben Jahre?!! Und immer noch ein "echt Cooler Drummer", der Herr mit Hut.
Was hat sich nicht alles verändert, was ist nicht alles in der Zwischenzeit passiert. 
Die Verabschiedung war so herzlich  mit einer Umarmung, als ob es die ganzen Jahre dazwischen  nie gegeben hätte....

"Hey, Alter Mann" , da kommen wir doch glatt mal wieder!

Kreise in Kreisen...



Dienstag, 15. November 2011

Die Geister des Novembers…


Momentan sind wir hier in NRW gesegnet mit einem Traumhaften Wetter. Es ist kalt ,aber die Sonne scheint, ab und zu glitzert der Frost auf dem Waldboden oder kleine Nebelfelder durchziehen die Täler...
Zeit sich auf den Weg der Rückschau zu begeben... 

Der November macht, dass ich an Menschen zurück denke, in Liebe und dem  Bewusstsein, das sie ihren ganz eigenen Weg gefunden haben....

Ich bin kein Mensch der melancholisch ist, wer mich kennt, der weiß das. Ich schaue eigentlich immer  nach vorne und liebe das Leben. Ich lache gerne und versuche aus allen Situationen das positivste zu machen. Aber umso wichtiger ist es, sich Zeit zu nehmen, doch  mal kurz und intensiv nach hinten auf den eigenen  Weg zu blicken....

Es ist November, Zeit zum Gedenken, zum Nach-denken…
Und was wäre da näher, als  einen Ort zu besuchen, der von Geistern nur so wimmelt und dessen Seelen mich nach wie vor, zum einen sehr anziehen und faszinieren, zum anderen aber auch unheimlich sind. Dieser Ort hat mich schon sehr lange in seinen Bann gezogen und ist glücklicherweise nicht sehr weit von mir. 

Nur ganz wenige Menschen habe ich dort hin mitgenommen, unter anderen auch eine Person, von der ich mich in diesem Jahr verabschieden musste. Er wird sich aber wohl weniger erinnern, als ich es tue.

Manche Menschen scheinen einen selbst mehr Wert zu sein, als der Andere es für Wert schätzt....so ist das im Leben.


Was hat mich hierher getragen?
Wo stehe ich heute?
Wer hat mich verlassen?
Wen hab ich verlassen?
Um was will ich trauern?
Um was muss ich trauern?
Was habe ich losgelassen?
Was gab ich?

Hier kann ich den eigenen "kleinen Dämönchen" von diesem Jahr begegnen, vieleicht so intensiv, weil dieser Ort eine Grabstätte ist, dessen Tote nie umgebettet wurden. Seit Jahren habe ich mich gefragt, warum ich mich so angezogen aber gleichzeitig so abgestossen von diesem Ort, mitten im Wald, fühle. Erst vor kurzem erfuhr ich, das nie eine Umbettung stattfand....(Spooky...oder?!)

Und so wanderte ich zu diesem Platz im Wald, in der Dämmerung, um nach-denklich zu werden, um Revue passieren zu lassen und mich zu erinnern an:

… meinen Opa, der im Oktober vor zehn Jahren starb..
….meinen Kater, der vor einem Jahr einfach ins Nichts verschwand …
…einen Freund, den ich loslassen musste, den ich manchmal sehr vermisse…
…eine Lebensphase, die zu Ende geht und unvermeidlich ist…
… ich bin nun  auf der Hälfte meines Lebens…was will ich für die andere Hälfte???!

Es ist meine Art über Menschen nachzudenken, denen ich intensiv begegnet bin. Im Positiven wie im Negativen. Es gehört zu mir, als meine Charaktereigenschaft, dass ich tiefe Begegnungen nicht einfach so abtuen kann. Das macht mich aus, sagen einige. Das ist meine Stärke, meinen andere. 

Es ist aber keinesfalls mein beständiger Begleiter…nur in solchen Momenten, wie diesem November Abend....
Wenn die Sonne den Abendhimmel küsst, die Farben leuchten, die Nebel die Welt um mich herum verweben und die Seins-Ebenen sich zu treffen scheinen, dann kann ich doch sehr wehmütig werden:

Nichts ist beständig, hat aber dennoch Bestand, denn nichts ist endlich! Ich werde ihnen wieder entgegentreten...wieder und wieder. Kreise in Kreisen. Wir sehen uns!

Alles hat seine Berechtigung, Liebe und Trauer, Wehmut, Verletzung, Täuschung und Verzeihen...

Und wenn mich Menschen und Situationen sehr beeindruckt haben, kommt das alles an diesen einem Punkt zusammen. Wenn sie mich verletzt haben ,oder es wollten, wenn sie mich getäuscht und enttäuscht haben, dann sehe ich in solchen Momenten, dort oben, wo die Sonne unter geht, nach meinen eigenen Wunden im Herzen. Denn sonst schaue ich nur auf die Wunden der anderen.....

jetzt, für diesen EINEN Moment, da schaue ich nur auf mich! Denn nur wenn ich um mein Herz weis, kann ich in die Herzen der anderen sehen. Nur in meiner Mitte kann ich auch Andere in ihre Mitte bringen....

Die ein oder andere Wunde ist lange geheilt, eine hat mich überhaupt nicht getroffen und eine andere blutet immer noch…
 Meine Fehler?! Ihre Fehler?! Unsere Fehler?! Gleich-Gültig....

Hier und jetzt kann ich selbst für meine Heilung sorgen...einmal zurückschauen, zu trauern, zu weinen, zu lachen und dann: das alles für mich zu akzeptieren.

Aus dieser Kraft der Trauer, der Wehmut, der Liebe, der Täuschung , wieder nach Vorne zu gehen....
Der November hat aber auch jemanden wieder zurück gebracht, ganz sachte zwar, aber immerhin ist er wieder da. Der November hat in diesem Jahr zusätzlich, für mich das Wörtchen  „ Verzeihen“ verdient,  nicht nur „Abschied“, weil wieder jemand da ist , der mir einmal viel Wert war... 
eine Wunde ist verheilt, nach langer Zeit...
Und dann, wenn das Licht verschwimmt, dann muss ich mich wieder auf den Weg konzentrieren, damit ich mich nicht verlaufe und bin froh, jemanden an meiner Seite zu haben, der eine Taschenlampe trägt, denn auch ich muss ab und an mal  nach meinemWeg schauen...….


Montag, 14. November 2011

Ich die Hexe - vor zwanzig Jahren... oder was so eine DVD auslösen kann..

Heute, als ich die neue DVD vom W.D.Storl im Postkasten fand, erinnerte ich mich  an mein erstes Buch von ihm. Großartig, wie viele Menschen heute seine Bücher lesen . Er ist selbst fast schon zum "Kult" geworden. Das erste Buch war " die Pflanzen der Kelten", das  ich  vor zehn Jahren in die Hände bekam. An dem Interesse der Menschen, für solche Werke lässt sich erkennen, das sehr viele auf ihrer ganz eigenen Suche in der Naturspiritualität sind.....


 Als ich das erste mal den Roman, die "die Nebel von Avalon" las, das war 1989 , blieb meine "Erleuchtung"aus.  Nach den "Nebeln von Avalon ",begenete mir " Die letzte Priesterin", ein Buch von einer Deutschen Autorin,über einen Heidnischen Stamm oben im Norden, der um seinen heidnischen Glauben kämpfte. 
Mein erstes ,"echtes" Fach Buch ,auf meinem Hexenweg, fand ich, auf einem Wühltisch. Ich suchte  damals keine spezielle Hexenliteratur. Ich wurde gefunden oder hatte vielleicht den "Blick" für solche Bücher...

 " Der Hexenkult -Die Religion der Großen Göttin ", war der Auslöser von allem!
Im selben Jahr erhielt ich ein Buch von Sandra, zum Geburtstag  geschenkt " Ich die Hexe" und staunte, das es sowas auch in Deutschland gab.

Wann aber war das nochmal?
In meiner Handschrift vermerkt ,steht dort 1992. Ein Jahr nach der Geburt meiner Ältesten Tochter...
Meine Güte! Das war vor (fast) ZWANZIG Jahren!

 Was ist in dieser Zeit nicht alles in meinem Leben passiert???!!
Danach las ich, die "Wilden Kräfte"  und " Das magische Jahr" beide von Zsusanna Budapest.  
Alle beiden im Jahr 1993. Als ich dann "Mondmagie" erwarb, das war 1994 ,wusste ich,
ich war ..." nach Hause gekommen"! Das würde mein Weg werden...das wollte ich leben!

Seit her kommen Unzählige Bücher immer wieder hinzu. Aber seit einigen Jahren sind es weitaus weniger geworden, wie noch am Anfang, da ich mich eher auf die Praxis verlagert habe und Selbsterfahrungen mache , um diese weiter zu geben. Ich habe gelernt, das man Theorie nicht "fühlen" kann. Und Theoretisches Wissen aus Büchern  nicht das eigene  ist.
Es kann keine Praxis ersetzten, nur Beschreiben.
Gehen muss man schon selbst...welchen Weg auch immer.


Mehr Schamanismus, mehr Naturrituale , weniger "Schnick Schnack Bücher. " 
Wie ich  solche Werke, beipeilsweise von Silver Raven Wolf  ,mit einem Augenzwinkern ,nenne. 

Das ist nicht Böse gemeint, sie haben ihre Berechtigung, aber das ist nicht mein Weg! 
Und ich finde es gut, das für mich zu wissen....


Ich bin heute nicht mehr " die Suchende".

Aber  in den letzten zehn Jahren hat sich auch viel Verändert. Die Hexen verstecken sich nicht mehr, eher im Gegenteil. Ob das gut ist?! Ich denke zum größtentei ist es von Vorteil.

Ja, auch ich habe dazu beigetragen. Mit meinen " Öffentlichen Handlungen" und dem Hexenladen. Seit dem ist viel um uns herum passiert.

Naja und so leicht macht mir auch keiner mehr was vor, eine schöne "Begleiterscheinung".
 Wenn ich meine Bücherwand gerade so betrachte, finde ich ,das ein oder andere Werk, bei dem ich lächeln muss, bei dem ich sagen kann;   "immer wieder gerne" oder 

"...wir haben uns voneinander entfernt...." 

Das ist OK so, ich habe durch all diese unterschiedlichsten Blickwinkel der Autoren, meinen ganz eigenen Weg gefunden.

Ich weis noch immer genau, wann ich ,welches Buch gekauft habe.
Wenn ich eines meiner Bücher aufschlage kommt das handgeschriebene Datum zu erst: Was war im Jahr 94, 99 oder 2001?! Warum hat mich gerade dieses Buch angezogen, was habe ich daraus gelernt?! Was war meine damalige Lebenssituation?Warum habe ich es noch?! Und was habe ich in der Gegenwart für ein Gefühl zu diesem  Buch?!

Das ist eine spannende Sache. Damals , vor etwa 15 Jahren ,war ich eher Wicca Orientiert, es ist schön , gelernt zu haben, Erfahrungen gemacht zu haben und weiter zu gehen. 

Heute ist es der Schamanismus im Allgemeinen , aber die Kelto Germanischen Götter und Glaubenswelt sind  geblieben. Beispielsweise, hätte ich noch vor zehn Jahren ,nicht daran gedacht, mit einer Trommel eine Person so in Trance versetzten zu können, um ihr zu helfen. 
Das ich überhaupt je mit einer Trommel arbeiten würde, wäre mir damals nicht in den Sinn gekommen. 

Vieles  auf meinem Lebens und Glaubens-Weg des Hexenkultes hat sich im Laufe der zwanzig Jahre sehr verändert und das ist gut so!

 1992..
Von der jungen Mutter und Hausfrau ,
hat mich seit diesem ersten Buch,meine stetige Weiterentwicklung und das Interesse 
an der Heidnischen Spiritualität, in zwanzig Jahren 
zur Hexenladen Geschäftsinhaberin, zur Rat Geberin und Ritualbegleiterin,
bis hin zur Schamanischen Naturtherapeutin getragen.( ...und wenn ich das als Begleiterscheinung  betrachte, dann bleibt mir einen kurzen Moment das Hexen Herzchen stehen...*wow*...)


Eines war vom ersten Buch beständig da:
Mein Glaube an die Große Göttin ,den habe ihn nie angezweifelt, ihr gilt mein ewiger Dank!

Samstag, 12. November 2011

Vom Perfekt sein…

Immer wieder treffe ich auf die Hochglanzbildchen auf den Zeitungen.
Da strahlen die perfekten Menschen uns entgegen. Tolle Haut, tolle Haare, tolle Figur! *WOW*

Aber: Eine  Oberfläche, ist eine glatte Fläche…
…was ist darunter??

Ein perfekter Mensch? Ein „Gut Mensch“ der nicht nur höllisch gut aussieht, sondern dazu noch den perfektesten Charakter hat??!

Was langweilig!! Wollen wir so etwas WIRKLICH???

Immer wieder muss ich schmunzeln, wenn ich ab und an diese Promi Sendungen sehe, bei Vox nennt es sich „ Prominent, wenn über die Schönen und Reichen berichtet wird. 

Und wehe einer davon zeigt einmal menschliche Schwächen, wie genervt sein oder gar ungeschminkte Faltige Wahrheiten…ach herrje!

Ich frage mich ernsthaft, WEN interessiert, wer mit wem dort ins Bett geht oder wer heute mal weichen Stuhlgang hat…über David Garred wurde kürzlich berichtet, das er einen Frisör aufsuchte…

ja UND?!????????

Und wenn Frau Müller Meier Schulze einen Frisör aufsucht, redet auch keiner davon! 

Ich frage mich wirklich, WO steuert das hin und WARUM wird denn über so was berichtet??!
Wahrlich, die Menschen des öffentlichen Lebens müssen perfekt sein, immer und überall.
Aber sie sind es nicht. Trotz Schminke, Schönheitschirurgie und diversen anderen Geschichten, gibt es immer einen Schwachpunkt. 

Ist das sooo schlimm?? NEIN!
 Der normale Bürger weis das doch! He?????!

In der allgemeinen Veranlagung des Menschen liegt es, NICHT perfekt zu sein.
Fehler zu haben und Fehler zu machen. Es wäre stinklangweilig den ganzen Tag nur Gutes, oder umgekehrt, nur Schlechtes zu tun! 

Auch Jesus oder Buddha mussten sich den Hintern abputzen und hatten ganz andere Menschliche Schwächen…genau das ist es aber, was eine Person als Person interessant macht! 
Warum streitet MAN/N ( pardon, die Geschichtsschreibung) bis heute, Jesus das Interesse an Frauen bzw. Sex ab??! 

Was wäre verwerflich an einer deftige Liebesaffäre mit Maria Magdalena oder anderen Frauen. Vielleicht mochte er auch Männer.na UND??????! 


Macht das  seine Taten dann weniger GUT???! 

Wenn Menschen sich als allwissend und unfehlbar darstellen, so ist das erst einmal ein Grund skeptisch zu werden. Aber auch ohne das zu hinterfragen, es ist einfach nur langweilig, Perfekt zu sein oder nach dem Perfekten und der Unfehlbarkeit zu streben. 

Warum lassen sich Frauen bis zur Unkenntlichkeit Operieren, sich Brüste und Lippen auf XXL Format bringen?! Warum haben sie das Bedürfnis, irgendwem entsprechen zu MÜSSEN? Wie kommt man über Haupt darauf, sich so etwas anzutun???!!


Macht es Perfekter??! Nein, eher im Gegenteil, es zeigt, wie sehr solche Menschen von dem Status in der Gesellschaft ABHÄNGIG sind und wie sehr sie diesen SCHEIN des Perfekten war haben wollen.

Der Mensch ist nicht Unfehlbar und nicht perfekt. 
Sollte auch nicht danach streben.
 
Aber über seine ganz private Unfehlbarkeit Bescheid wissen.