Donnerstag, 29. September 2011

Weiter-Bildung....

Morgen und übermorgen wird die Elster wieder zur Schülerin. „Schamanische Psychotherapie“ steht auf dem Plan und ich bin mal ganz gespannt, wie ich so täglich acht Stunden verarbeiten kann. Schließlich ist es ewig her, dass ich ein Seminar besucht habe.


Aber auch Elstern können nicht ewig aus Büchern lernen, sondern müssen sich  ganz praktisch weiterbilden. Ein Wissen, das auf einer fundierten und ( für meine Klienten vorallem) zertifizierten Grundlage basiert, ist leider in meiner Arbeit unabdingbar. Deutschland deine Nachweise und Zertifikate!
Eigentlich könnte ich das hassen, aber wenn ich schon den Heilpraktiker nicht mache, so muss ich mir wenigstens die „Naturtherapeutin“  erarbeiten. Zu oft wollen Leute wissen, auf welcher Grundlage meine arbeit beruht.... Ein  „ zweites Standbein“ ist immer gut und wer weiß…vielleicht benötige ich das…eines Tages.


Ich sehe immer wieder, was zu viele Seminare und zu viel Eso Kram anrichten kann. Kreuz und Quer und den Menschen fehlt schließlich die Erdung und eine Konstante im Leben, sehr oft wissen sie nicht mehr, was sie eigentlich wollten….



Noch immer bin ich aber der Meinung, das kein Zertifikat und kein Titel der Welt aussagen kann, was jemand wirklich gelernt hat. Aber immer wieder muss ich mich erklähren und rechtfertigen, so hab ich halt mal was " im Flügel" und kann dann " etwas vorweisen" ....eigentlich schon traurig, aber da ich "öffentlich" arbeite, muss das wohl sein. 

Ich lege Wert auf ganz weltliches lernen und praktisches Denken und ich sehe dem Wochenende positiv entgegen und hoffe auf neue Erkenntnisse, die ich dann meinerseits an meine Klienten weitergeben kann.

Montag, 26. September 2011

Pan,,. oder der Herr der Wälder...


Der Gott oder der wilde Mann des Waldes

Er ist ein zärtlicher Gott der Liebe und der Sexualität, zugleich symbolisiert er jedoch auch die Macht des Verstandes und die ungebändigte sowie wilde Kraft des Jägers. Er stellt den gleichwertigen Gegenpol zur Göttin dar und ist ihr Gefährte. Zu dem ist er die Verkörperung des männlichen Prinzips, welches jedoch nicht mit den Werten unserer Gesellschaft vergleichbar ist.

Wir Naturreligiösen Menschen bezeichnen ihn auch als den „Gehörnten“. Diese Aussage bezieht sich auf seine Hörner, welche ein Ausdruck seiner Verbindung zur Natur und zum allumfassenden Sein sind. Meist ist es ein Hirschgeweih.

Der Gehörnte repräsentiert, so wie die Göttin den Mond darstellt, die wärmende sowie Licht spendende Sonne. Zu dem wird ihm die Zeit des Schwarzmondes zugeordnet, in welcher die Kraft der Sonne jene des Mondes überschattet.

Er ist der Reisende, der  auf den Pfaden des Jahresrades wandelt. Er ist die Macht aus allem, was geboren und dann doch wieder  zerstört wird, damit neues entstehen kann. Er ist der sterbende, hingebende Gott, der sein Leben opfert, damit sein Tod der allumfassenden Lebenskraft dienen kann. 

Er ist der Jäger, der tötet aber auch getötet wird. Seine ungezähmte Kraft, steht immer im Dienste des Lebens. Als Jäger steht der Gehörnte zu dem für die Suche, die Suche nach allem was ist, unabhängig davon, ob sie körperlich, geistig, spirituell, künstlerisch, wissenschaftlich oder gesellschaftlich bedingt ist.

Der gehörnte Gott ist frei von männlichen Verhaltensdogmen des Patriarchats, welche von dem Erlangen von Macht und Ruhm sowie dem Einnehmen der Vaterrolle geprägt sind. Er ist zugleich Kind und Vater in einem Wesen, vereint diese Kräfte und ist daher frei von den diktierten gesellschaftlichen Normen.

Der Gott der Heiden ist die heilige, tiefgründige Kraft, sowie die unbändige, jedoch nicht gewalttätige, Form der Sexualität. Dies geschieht jedoch immer im einvernehmen beider Polaritäten, denn der Akt sowie der Körper ist heilig. Das Ziel ist nie die Beherrschung des anderen, sondern immer die gemeinsame Verschmelzung. Die Sehnsucht und Begierde des Gottes besteht darin sich mit der ursprünglichen nährenden Kraft der Muttergöttin zu vereinen, nicht sich diese Macht Untertan zu machen.

Obwohl der Gehörnte die unbändige sowie animalische Kraft der Sexualität repräsentiert, steht er ebenfalls für die Macht des Verstandes und des Geistes. Diese gegensätzlichen Kräfte werden hier nicht als Widerspruch wahrgenommen. Der wärmende Gott ist in der Lage sein körperliches Verlangen nach Vereinigung in intellektuelle Neu- sowie Wissbegier umzuwandeln. 


Er ist frei, ungezügelt und wild. Zu gleich ist er jedoch sanft, zärtlich, einfühlsam und wissensbegierig. Er ist die Vereinigung von patriarchalischen Gegensätzen, welche jedoch keine sein müssen.




Offenbarung des gehörnten Gottes
 Höret die Worte des gehörnten Gottes,
die Musik dessen, der mit seinem Lachen den Wind rührt,
er dessen Stimme die Jahreszeiten ruft:

Ich bin der Herr der Jagd, die Kraft des Lichts
die leuchtende Sonne zwischen den Wolken,
das Geheimnis der Flamme.

Ich rufe eure Körper sich zu erheben und zu mir zu kommen,
denn ich bin das Fleisch der Erde und all ihrer Wesen.
Durch mich müssen alle Dinge sterben und
mit mir werden sie wiedergeboren.

Lass meine Verehrung im singenden und tanzenden Körper sein,
denn sieh, alle Handlungen der Feiern sind meine Rituale.

So  seien Mut und Zweifel,
Freude und Trauer,
Liebe und Wut,
Leidenschaft und Friede  mit dir.

Denn auch sie sind Teil des Geheimnisses im Innern.
In  mir sind die Endungen aller Anfänge,
und die Anfänge aller Endungen.

Von Doreen Valiente



Gebet des Gottes: 
Feuriger Gott,
König der Götter,
Herrscher des Lichtes,
Bewahrer der Freien und Wilden Tiere.
Vater von Frau und Mann,
Geliebter der Mondgöttin.
Du gibst Deine Kraft der Erde, damit Frucht und Korn alle nähren kann.
Du bist Wächter der Wälder und Wilden Gefilde.
Die Vögel der Lüfte singen Deine Lieder.
Durch Deine Liebe dreht sich das Rad von Tod und Wiedergeburt
denn durch Deinen immer wieder kehrenden Tod,
entsteht wieder neues Leben
Du bist in uns, denn wir sind Deine Kinder.
Sei gesegnet!

Freitag, 23. September 2011

Steine....

...

...werden immer wieder von den Personen geworfen, die sich am wenigsten in Deine Situation einfühlen können....oder wollen....


*Schönes Herbstwochenende mit viel Sonne im Herzen* wünsche ich Euch!

Donnerstag, 22. September 2011

Wenn die Stille spricht...

Das Erntedank Wochenende hat die Elster in diesem Jahr seit langem ganz woanders verbracht. Es war still und gewaltig, nachhaltig und eine Offenbarung für die "angestrengte" Seele. 

Das kommende Wochenende wird wieder arbeits-reich und dazu kommt noch ein Montäglicher Drehtermin für ZDF Neo und Maite Kelly (ja, genau die). In Vorbereitung dessen, mussten wir einfach mal die Flügel ausbreiten und ausfliegen.....den Kopf freipusten lassen.


Den Mabon Abend verbachten wir gestern bei meiner  Freundin, ganz im Stillen, mit einem schönen Abendessen und guter Konversation. Es tat gut,  wie  auch das  letzte Wochenende für meine Seele eine Wohltat war.
Die Ernte ist eingefahren, ich habe gedankt,  auf der Schwelle zwischen Meer und Ufer...
Zwischen Horizont und Mutter Erde, habe ich gekniet und die Göttin gerufen...
Erfürchtig der Windfrau zugehört und den Meergeistern geopfert.....
Wasser, Wind und Seeluft....
"Wenn die Stille spricht, kommt das Unbegreifliche näher... "

In Vorbereitung auf das Seminar der "Schamanische Phychotherapie" dessen Termin näherrückt und in Erwartung, auf meine Ausbildung als " Schamanische Trance Therapeutin" kann nun der Herbst kommen, ich denke, ich bin Energie und Kopfmässig nun bereit dazu.

Mittwoch, 21. September 2011

Mabon- Erntedank



Ich habe zu danken….

…für ein Jahr voller Erkenntnisse und innerer Reichtümer!
…für ein Jahr voller neuer Gesichter und alten Bekannten!
…für ein Jahr voller Missverständnisse, Neid und Feigheiten, sie haben mich zu vielen neuen Aufgaben und Sichtweisen gezwungen.

… für eine sehr intensive Verbindung zu einem Menschen, der in diesem Jahr wieder von mir gegangen ist, die Lehre daraus war für beide Seiten äußerst wichtig! 

… für die Geburt meines Enkelkindes und für meine tolle Familie, die immer geschlossen hinter mir steht um mir den Rücken zu stärken! *Ich liebe Euch*

…für Enttäuschungen, sie haben mich wachsen lassen.
…für die Beständigkeit und Treue  meiner  Kunden, ich freue mich immer wieder über vertraute Gesichter und nette Unterhaltungen!

…für neue und neugierige Menschen, die auf mich zukommen, die immer wieder Fragen und Interesse zeigen. Es macht Spaß aufzuklären oder ganz einfach mit Rat und Tat zu helfen.

...für Rückschläge, Kritik und (böse) Nachreden, sie spornen mich immer wieder an, noch höher zu fliegen!

…für die stete Verwirklichung meiner Aufgabe, die vor mir liegt.
…für die Möglichkeiten mich weiterzubilden und nicht stehen zu bleiben.

…für meine beste Freundin, die ich nun schon über zehn Jahre kenne und die immer ein offenes Ohr für mich hat…oder auch zwei!

…für die Treue und die Herzlichkeit „meiner beiden Mädels“ und der netten Männer an ihrer Seite. (( *Grüße nach Iserlohn und nach Fehmarn*))

…für neue interessante Bekanntschaften in diesem Jahr.

...für meinen Mann, der auch mein bester Freund ist und immer schaut das es mir gut geht.

Und den Hinweis der Göttin, wohin unsere Reise gehen wird…..

Gesegnetes Ernte - Dank Fest!

Samstag, 17. September 2011

Unsere Strasse....


(Foto: aus dem Hexenladen)

Ich lebe seit über zwanzig Jahren in der gleichen Strasse. Wie langweilig, würden manche von Euch sagen, wie bodenständig, andere. Wir sind zwar bunte Vögel, aber nicht flatterhaft und so lebten wir mit  unsere Kinder in ein und demselben Bereich. Zogen nur jeweils ein wenig um, von einer Wohnung in ein Einfamilien Haus. Nur die Hausnummer änderte sich, selbst die Telefonnummer blieb. Über Zwanzig lange Jahre lang….


Als ich mit meinen Mann zusammenzog, da war ich gerade achtzehn. Damals parkten auf dieser, fast Schnur geraden Straße, nur recht wenigen Autos  und zwischen den, meist nach dem Krieg erbauten Häusern, waren große Bäume und Gärten zu sehen. 


Auch gab es dort einen kleinen Spielplatz. Alle meine Kinder spielten dort, er war klein, sauber und lag idyllisch zwischen Bäumen, ganz einfach zwischen den Einfamilien Häuseren, in dieser kleinen Siedlung. Sehr oft habe ich dort auf der Bank gesessen, meinen Kindern beim Spielen zugesehen und ein Buch gelesen. Alles in allem war es eine sehr schöne Zeit.


In der Nähe gab es Wilde Wiesen und einen kleinen Pappelwald mit Bachlauf, genug Platz zum Spielen für die Kinder. Schotterwege führten durch dieses kleine Bachtal und man konnte bequem mit den Kindern ohne viel Autoverkehr von diesem Dörflichen Ambiente in den nächsten Vorstadtbereich wandern. 

Ich habe dort schon als Kind mit meinen Freundinnnen spielen können und bin auf die alten Bäume geklettert. Ich kam ja nur aus dem anderen Stadtteil, der fast genauso Dörflich anmutete. 



Die Nächte waren ruhig, kaum ein Auto auf der Straße und ich bewunderte über Jahre eine Nachtigall im Uralten Nachbarbaum, die ihre Lieder zur Dämmerung sang…


Einmal im Jahr machte der naheliegende Tennisplatz eine große Veranstaltung, das war das einzige, was dann über zwei Tage so wirklich laut wurde und viele Anwohner störte, es wurde dann nach zwei Malen kurzerhand abgeschafft, die Leute wollten keine Vollgeparkten Straßen und laute Musik bis tief in die Nacht am Wochenende und vor allem keine laut brüllenden Menschengruppen. 


Etwa bis zur Jahrtausendwende war es so bei uns. Die Einwohnerzahl wurde merklich  älter und ganz langsam beobachtet man, das die Häuser verkauft wurden. Einige sogar komplett abgerissen, es wurde Neugebaut oder die alten Häuser modernisiert und gleich der große Garten mit als Bauland verschachert….es kamen zum größten Teil neue Leute in die Strasse, die Anwohner verjüngten sich zusehends. 

Die Preise für die Häuser stiegen, war es doch ein gutes Wohngebiet, hier wollte man doch seine Kinder großziehen, in der Stadt, aber dennoch mit ländlichem Flair! 


So wuchs die Menschendichte ganz langsam und beständig heran und änderte sich. Jeder hatte plötzlich mindestens zwei Autos, man musste ja beweglich sein….

Als unsere dritte Tochter kurz nach der Jahrtausendwende in den Kindergarten kam, änderte sich schon das Bild der Strasse merklich, die Mütter brachten ihre Kinder kaum mehr zu Fuß in den Kindergarten oder in die nahegelegene Grundschule, sie wurden mit einem der Autos gekarrt , man war ja berufstätig und hatte keine Zeit mehr,( schließlich hatte man ja die teueren Häuser abzubezahlen)…die „Dreißigzone“, die auf unserer Straße und den angrenzenden Nachbarstrassen ausgeschildert war,( und bis heute noch ist) wurde dann , aufgrund von Zeitmangel, gerne ein bis zweimal übersehen, trotz der eigenen spielenden Kinder.

Es setzte ein Wandel ein, es gab nun Stoßzeiten, in der am Morgen und am Nachmittag unsere Straße stark beansprucht wurde, ein Auto nach dem anderen schepperte mit meist fünfzig Sachen vorbei und dazu kamen noch die Baufahrzeuge der Neubauten, die in die Lücken gesetzt wurden, die früher einmal grüne Gärten waren.


Die Kinder der neu dazu gezogenen wurden größer und es kamen Mofas und Motorräder , man gönnt seinen Kids ja was und zeigt ja auch was man hat. Dann bekam die erste Generation sofort nach dem 18 Geburtstag, das erste Auto, Auto Nummer drei für eine Familie…wieder weniger Platz auf der angrenzenden Straße!


Das Grün, was man noch hatte wurde gehegt und gepflegt von Gärtnern, die in regemäßigen Abständen unsere Straße befallen , um Rasen zu mähen oder die restlichen alten Bäume auch noch zu fällen. Wie den alten Baum mit der Nachtigall, nach Kyrill wurden Ängste wach, die Angst, das ein alter Baum umfällt und das schöne neue Auto vielleicht beschädigen könnte..


So starre ich heute immer wieder auf die Stelle, wo einst dieser wundervolle Riese gestanden hat und dem ich immer noch sprach, bevor ich in Bett ging, sein Rauschen fehlt mich schrecklich. Selbst die Wiesen mit dem Bachlauf wurden nicht verschont, ei n Altenheim wurde gebaut und damit die Alten nicht fallen, die Wege vom Schotter befreit und begradigt. Viele der alten Bäume gefällt und der kleine Pappelwald verschwand einfach mal ganz….

Heute muss man aufpassen, das man nicht in die vielen Hundehaufen tritt, die es dort auf den Wiesen gibt. Wo früher nur jeder Fünfte einen Hund hatte, hat nun jeder zweite Anwohner einen , ständig begenet man dort unangeleinten  und  unerzogenen Vierbeinern.

Mittlerweile sind viele der Anwohner selbst Tennisplatz Fanatiker und so gibt es in regelmäßigen Abständen kleinere Events mit vielen Autos und Grillaktionen bis spät in die Nacht. Es wird selbstverständlich das Auto ausgeführt und gleich etwa zwanzig Meter zum Parken bewegt…vom wilden herum Gebrülle beim Tennisspielen ganz zu schweigen, wenn man im Garten sitzt und ein „Scheiße“ durch die Luft gebrüllt wird, könnte einem schon mal die Teetasse aus der Hand fallen, von den Fußball schreienden Hälsen, die im Vereinsheim regelmäßig ihren Club begeistert zubrüllen, mal ganz abgesehen. 



Wenn meine Katzen nicht schon im Haus wären, würde ich sie heute hier nicht mehr auf die Straße lassen. Niemand fährt hier mehr die Dreißig Stundenkilometer und wenn die Menschen früher im Garten in lauen Sommernächten zusammen saßen, um sich leise miteinander zu unterhalten und das draußen sein zu genießen, so sitzen sie heute bis früh um fünf zusammen, saufen und hören laut Musik, so dass ihre Umgebung beschallt wird und auf nichts und niemand Rücksicht genommen wird. Jedes laue Wochenende ein anderer Nachbar und manchmal einige zusammen. 


Am Sonntag wird in die Kirche gegangen, sehen und gesehen werden, das hat sich hier kaum geändert. Danach wird noch schnell der Rasen gemäht, man hat ja sonst keine Zeit. Dann wird die Umgebung laut mit Fußball beschallt oder Musik. Ruhe hört sich anders an! Oder die Kinder spielen mit fünf anderen auf dem eigens für sie hergerichteten Fußball Platz im Garten Fußball, und nach zehn Uhr am Abend geht’s weiter, schließlich ist der mit Flutlicht ausgestattet! Tja…man bietet heute seinen Kindern was, koste es was es wolle! 

Der kleine Spielplatz musste übrigens  vor einigen Jahren einem weiterem Haus weichen, das steht nun dort an der Stelle, wo einst meine Kinder im Sand spielten....

Und wir, die bunten Vögel…??? 

Wir verlassen diese Umgebung, mein Mann nach vierzig Jahren, ich nach über Zwanzig. 

Es wird Zeit  einem Abschnitt „ Lebewohl“ zu sagen und einer Vergangenheit hinterher zu trauern, die es so wohl nie mehr hier geben wird….denn eigentlich wohnen wir in einem "...weg" ,den es aber in dieser Beschreibung  nicht mehr gibt, er musste  einer "echten"  Strasse platzmachen!

Elsters DVD Tipp

Beschreibung Amazon:
Vor nicht langer Zeit fanden sich 13 indigene Großmütter aus allen 4 Himmelsrichtungen aus Besorgnis um unseren Planeten zu einer historischen Versammlung zusammen, um eine Allianz zu schmieden: "The international Council of 13 indigenous Grandmothers". Der Film erzählt ihre Story. In 4 jährigen Dreharbeiten im amazonischen Regenwald, den Bergen von Mexiko, Nord Amerika und beim privaten Treffen mit seiner Heiligkeit, dem Dalai Lama, zeigt der Film, was passiert kann, wenn sich weise Frauen verbünden.

Im Angesicht der Welt in Krisenzeiten, teilen sie mit uns ihre Vision von Heilung und einem Weckruf zum Wandel. Jetzt! Bevor die Zeit abgelaufen ist. Ein bewegendes Dokument und ein tiefgreifender Film.

 Bei Youtube könnt Ihr Euch einen Trailer ansehen. Den Link zu den 7 Großmüttern habe ich ja seit einiger Zeit auf dem Blog, dort erfahrt Ihr mehr.

http://www.youtube.com/watch?v=CamR8Hz7T-k&feature=player_embedded

Beim Treffen von Stammesältesten, Priestern und Schamanen der indigenen Völker Nord-, Mittel- und Südamerikas in Merida/Mexiko waren zum ersten Mal auch Menschen anderer Hautfarben und Kulturen eingeladen. "Die Zeil ist reif um unser heiliges Wissen und die Prophezeiungen mil der Welt zu teilen, " sagen die Ältesten, "damit die Menschheit überleben kann." Sie fordern die Menschen auf, den Respekt vor Mutter Erde und der gesamten Schöpfung wieder in ihr Leben zu integrieren.


Ich kann Euch beide DVDs nur ans Herz legen....somit verabschiedet sich die Elster ins Wochenende!

Mittwoch, 14. September 2011

*Viel Fliegerin*

In den letzten Wochen war die Elster „viel Fliegerin..
„. Mal hier, mal dort, dann wieder auf den Märkten, zwischenzeitlich hoch oben im Norden  „ frische Luft“ getankt, um dann wieder in die Tiefen der Ruhr Auen zu wandeln…

TV Termine und Radio kamen dazu, eine Anfrage von ZDF NEo mit der Bitte um Hintergrund Recherche, sowie eine Reportage über meinen UR UR UR UR Großvater.

Der nächste Markt, ist gleichzeitig der letzte in diesem Jahr,  wartet Ende des Monats auf die Hex. Aber erst geht es  am Samstag zu einer Exkursion mit den Schülerinnen, bevor die Elster wieder ihre Flügel ausbreitet, um für zwei Tage in den Norden zu fliegen….


Ich liebe die Seeluft, die Moore und Nebel, das weite und flache Land. Ich mag auch Hügel und Wiesengrüne Ebenen, aber die Berge und Alpen sind mir ein Graus. Ich kann mich noch sehr an den Urlaub im Allgäu erinnern und wie furchtbar ich mich gefühlt habe, richtig krank, trotz der einmalig schönen Landschaft und Natur dort. Aber die Berge sind nichts für „Fliegerinnen“ wie ich eine bin, mein Auge benötigt die Weite der Ebenen und Wasser, die Marschlandschaften und Moorgeister…das wurde mir sehr deutlich gezeigt.

Die ELsterEltern haben glücklicherweise dort eine kleine Wohnung und so gibt es momentan einige Verschnaufpausen fernab, ohne Computer oder Internet, einfach nur zwei Tage „WIR“ sein. Glücklicherweise sind die ELsterKinder schon groß und so können wir uns diesen kleinen Luxus einfach mal gönnen…

Das Erntefest nähert sich und das Jahr geht auf die Dunkelheit zu. Zeit um aufzuräumen und um einiges abzugeben. Danke zu sagen, das tut die Elster immer, nicht nur an Marbon, denn sie weiß das drei gesunde Kinder, ein Enkelchen und ein toller Ehemann nicht selbstverständlich sind.
Aber irgendwie weis die Elster auch, das etwas wartet …..ist Marbon der richtige Zeitpunkt?! Vielleicht fliegt etwas auf sie zu und sie muss nur zugreifen….warten wir es ab.

Donnerstag, 8. September 2011

Tierische Gefährten...

Tiere sind wundervolle Gefährten, die uns ans Herz wachsen....Tiere sind Wesen, die unsere Leben bereichern...

In Gedanken bin ich bei einem befreundeten Paar, das gestern ,gleich zwei ihrer Tiereischen Begleiter verlohr. Ihr Katerchen war seit 5 Tagen schon nicht nach Haus gekommen und sie vermuteten schon schlimmes.
Da kam gestern die Nachricht, über die Organisation TASSO, das ihre kleine Katzendame überfahren wurde....

Die süße Luna, war eine Tochter unserer Katze und erblickte vor nicht ganz zwei Jahren das Licht der Welt bei uns zu Hause....wir trauern sehr mit. Am gleichen Tag fanden sie auch den Kater...tot.... an selbiger Strasse.

Wir sind total geschockt , denn es erinnert uns zusätzlich an den eigenen Verlust unseres Frodos vor etwa einem Jahr. In Gedanken bin ich bei diesen lieben Freunden und weis um deren Verlust....Es ist Emotional etwas ganz schlimmes, gleich zwei Tiere auf diese Art zu verlieren, soetwas kann man nicht in Worte fassen.

Vor nicht ganz einem Jahr  verschwand unsere Kater Frodo einfach, von jetzt auf gleich....den anderen Kater fanden wir damals in einer Falle und konnten ihn glücklicherweise noch retten. Ich ertappe mich bis heute dabei, wenn ich zu Fuß unterwegs bin, das ich nach jedem rascheln schaue, das ich am abend jeder Katze nachsehe, die über die Strassen huscht, in der Hoffnung, es könnte mein Frodo sein.

Aber eigentlich weis ich, das ein ganz böser Mensch ihn getötet hat, wie er auch versucht hat unsere Katze Kali mit einem Luftgewehr zu verletzten und unseren Kater Kobold mit dieser Falle  töten wollte.....

Unsere Konsequenz aus allem war, die Tiere nicht mehr raus zu lassen und uns nach einem anderen Wohnort umzusehen, was nicht so einfach ist. Polizei und Staatsanwaltschaft konnten kaum etwas ausrichten, nur meine Magie hat vieleicht gewirkt, aber das macht es nicht besser, es bringt die getöteten Tiere nicht mehr zurück. Damals ging es durch die Lokale Presse und wir haben alle Nachbarn  aufmerksam gemacht...unser möglichstes getan, weltlich wie  magisch.....

Wenn man Tiere ganz plötzlich verliert, bleiben Narben.
Man kann sich nicht vorbereiten und ist ungeschützt.
Wir sind furchtbar betroffen über diese schlimme Nachricht und fühlen mit.....

Samstag, 3. September 2011

Aufmarsch der Kleingehirnträger!

(Foto: Foltynowicz) Quelle:RN Dortmund
http://www.ruhrnachrichten.de/lokales/dortmund/

Sorry....aber wie würdet Ihr die Neo Faschisten sonst nennen?

Manchmal ist es wichtig sich einzusetzen, gegen Menschen die ein Weltbild haben, bei dem wir nur mit dem Kopf schütteln können, die Menschen in "Rassen" einteilen und meinen sie wären die "Herrenrasse"...

Die Schwarze Elster ist heute in Gedanken bei den Vielen Mutigen Gegendemonstranten ( siehe Foto)  des Neo Nazi Aufmarsches in ihrer Stadt und hofft inständig, das ihr eigener Sohn sich da raus hält, damit kein Nazi Spinner ihm etwas tut!!!! Sie wäre auch gerne dabei gewesen....

Hochachtung vor denen die auf die Strasse gehen, um zu zeigen, das ein Neo Narzi Aufmarsch alles andere als OK ist!!!!!!!!!!


Freitag, 2. September 2011

Elstern Weisheiten...

Der Mensch sagt:
" ......das Leben ist wie eine Schachtel Pralinen,
man weis nie was man kriegt..."

Die Hexe sagt:

".....Das Leben ist wie eine Schachtel Pralinen,
ich kann wählen zwischen Zartbitter, Sahniger Schokolade oder Süßem Marzipan...."



Die Elster freut sich riesig aufs Wochenende , denn sie hat viel vor. Momentan laufen die Dinge wie gewünscht , sie ist viel gefragt , arbeitet für Zeitungen, Radio (WDR 5) und TV....

Das Leben ist momentan erfüllt vom Herbstlichen Sonnenschein und die Elster kostet die Pralinen des Lebens total aus...! Schließlich wird es bald Zeit zu ernten...

****Hiermit schicke ich einer Freundin ganz herzlichste Grüße ;
Meine Liebe, ich denk an Dich, Kopf hoch! Ist nicht mehr lange***