Samstag, 13. August 2011

Gemüts-Wetter...



Ein wenig fehlt der Elster der Hochsommer, die Sonne. So wenig, wie in diesem Jahr ,war ich bisher noch nie an meinem Platz am Fluss. Ich glaube, ich habe dort in diesem Jahr noch nicht einmal getrommelt und geräuchert….eigentlich schade, aber in den letzten Monaten blieb dazu nicht die Zeit. Natürlich gab es Trommel und Rituale, aber eben nicht dort. Auch die Waldplätze blieben zum großen Teil unbenutzt, zu viel flog die Elster umher…

Manchmal denke ich, das Wetter kann aufs Gemüt gehen, aber eigentlich finde ich dies Wetter mit Wind und dunklen Wolken ziemlich schön. Seewetter sage ich dazu, „Marry Pietschie Wetter“, sagt meine beste Freundin. Tiefliegende Wolken, der Himmel fast zum Greifen nah….Elementar eben….aber es bringt mich tatsächlich im Moment sehr zum Nachdenken.

Seit der Umbau des Hexenladens vorbei ist und alles wieder seinen Gang geht, scheint es, als ob sich etwas bewegen würde, seit ich weiß, dass ich einige Weiterbildungsmaßnahmen noch unbedingt in diesem Jahr machen will, ist es, als ob sich immer mehr eine Ungewissheit in Gewissheit verwandelt. …

Ich ertappe mich immer mehr dabei, wie ich in die große Kristallkugel schaue, die die Umgebung auf dem Kopf zeigt…die Welt steht Kopf, oder?! Und immer mehr haben der Elstermann und ich die Gewissheit, dass wir da nicht mitmachen wollen. Für uns wird es immer anstrengender zwischen Menschen, eng an eng, zu leben. 

Ich genieße die  Kundschaft im Laden, das sind tolle und spirituelle Menschen. Aber immer mehr spüre ich, wie anstrengend alles andere für mich wird und frage mich tatsächlich, ob ich das will und tun muss. Nein, das muss ich nicht, nichts muss ich. Genauso geht es meinem Partner. …

Und wenn ich dieses Wetter betrachte, dann schreit die Elster in mir, die Seele will fliegen, will Freiheit und das Auge will Weite und das Ohr will Stille! Mein Inneres Wesen  sagt mir, das ich dann noch effektiver arbeiten kann, konzentrierter auf die Menschen und meine Arbeit eingehen werde, wenn die Seele , das Auge und das Ohr das bekommt, was es will.

Wir wissen zwar nicht, wann es passiert, wir wissen aber, dass es passiert ….

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