Samstag, 30. Juli 2011

Ein Keltisches Partner Ritual

Immer wieder wird die Schwarz Elster gefragt, was man tun kann, um seine Partnerschaft zu vertiefen, ohne gleich ein "Offizielles" Handfasting oder der Gleichen zu zelebrieren.
Es gibt einen kleines aber sehr schönes Keltisches Ritual, welches ich Euch gerne hier näher vorstellen möchte:


Ihr benötigt:
3 sterile feine  Nähnadeln
Zehn getrocknete Stechpalmenbeeren,
Zehn Wacholderbeeren und
Zehn Mistelbeeren,( wahlweise auch getrocknete Eberesche ( Vogel Beeren.)
75 cm langes Garn
Eine weiße Kerze
Eine Rote Kerze
Eine grüne Kerze
Getrocknete oder Frische Rosenblüten
Räuchergefäß , Räucherwerk und Dekoration ( evtl. Pflaster)


Am Vollmondabend  ist dieses Spirituelle Ritual am stärksten. 
Macht es euch schön, geht vorher vieleicht noch gemeinsam Baden, um Euch vorzubereiten. 
Streue einen Kreis mit Rosenblüten aus, so das Ihr darin genug Platz habt.Dann rufe die Elemente an ,in eigenen Worten . Ebenfalls Gott und Göttin, wenn Du magst.

 Danach  sagen beide Partner in der Kreismitte zusammen folgendes:

"Wir stehen hier gemeinsam im Kreis
Um unsere Liebe zu besiegeln
Unsere Schwur ist laut
Unserer Versprechen ist klar
Nach alten Brauch währt es ,
einen Tag und ein Jahr!"

Fädel nun das Garn auf die Nadel und mache hinten einen Knoten hinein.
Ihr könnt Euch dabei auch hinsetzen. Nun nimm die zweite Nadel, und stich dich in den Finger ( Daumen) und drücke einen Tropfen Blut hervor. Tropfe diesen entlang des Garnes. Versoge danach die Wunde.

Der Partner wiederholt das Ganze mit der dritten Nadel , wobei sein Blut ein anderen Teil des Garnes bedecken sollte.( Wenn Euch das zu viel ist, kann man auch Spucke nehmen)
Jeder von Euch fädelt nun je fünf Stechpalmenbeeren auf das Garn.
Dann entzündet die weiße Kerze mit den Worten:
"Damit wir uns treu sind"

Nun fädelt die Wacholderbeeren auf das Garn und entzündet die Rote Kerze
Mit den Worten:

"Damit unsere Liebe bestand hat"

Wiederholt den Prozess nun mit den Mistelbeeren.
Und enzündet danach die grüne Kerze mit den Worten:

"Damit unsere Partnerschaft unter diesem Eid
Ein Jahr und ein Tag ,
Wächst und gedeiht!"

Verknotet nun die Beerenkette zu einem Kreis.
Dieser kann dann entweder über dem Herd hängen (  steht Symbolisch für die Familie)
Oder aber auch über dem gemeinsamen Bett im Schlafbereich.

Bitte immer vorsichtig mit Blutwschwüren umgehen, sie binden karmisch sehr stark und sehr sehr lange! Deshalb die Zeit begrenzen!



Mittwoch, 27. Juli 2011

Wir bleiben nicht stehen….



auch die Elster nicht, wird es doch Zeit, nach etlichen Jahren mal wieder ganz praktische Schülerin zu sein. Seit Jahresanfang arbeitet ich Energetisch mit der Spirituellen Ausbildung in „Morganas Stern“ und habe viel Positives erlebt, was meine Arbeit bereichert hat.

 "Morgana´s Stern beruht auf dem Wissen über die Anderswelt und unsere Seelen. Wir alle sind Teil eines kollektiven seelischen Netzwerkes, deren Teile mit einander vielfältig kooperieren. Morgana´s Stern führt uns zurück zum eigenen spirituellen Ursprung und zur Kraft des seelischen“


Beispielsweise schamanisch zu jemanden zu reisen, so dass  der Mensch, zu dem ich „ fliege“ ,dies auch tatsächlich  wahrnehmen kann. Ich konnte genau sagen, wo diejenige sich um wie viel Uhr aufhielt! Und sie hat es bestätigt! Und diese Dame war weder Freundin noch Bekannte  oder Schülerin von mir. 

"Die Arbeit mit Morgana´s Stern ist spiritueller, energetischer Natur: Wir öffnen "Seelenräume" in dem Lernen und Wachstum stattfinden kann. Die Energie sie hilft den natürlichen körperlichen und auch geistigen Mechanismen der Selbstregulation und weist der Seele einen Weg. Kompetenzen wie die Energieübertragung für Einzeln oder Gruppen, vor Ort oder "über Raum und Zeit", synergetische Zusammenarbeit mit Teilen des Netzwerkes, ... werden durch die Ausbildung erworben."( Quelle: www.morganas-stern.de)

Diese  Energetischen Reisen der Kraft und Heilung geben meiner Arbeit somit eine ganz  neue Dimension.
Nun hat die Elster sich zusätzlich noch dem anderen praktischen Dingen zugewandt. Ich habe es getan!!!Mich für den Herbst zu einem Seminar „Einführung in Schamanische Psychologie „ angemeldet. 

Ob ich dort etwas Neues lerne, wird sich zeigen. Ich bin sehr gespannt darauf. 
Schwerpunkte des Seminares sind:
Spiritualität und Psychotherapie/
Körper – Seele – Geist – Höheres Selbst/
Rituale & Rituelle Prozessarbeit
Trance und Körperprozesse/
Energie & Heilung/
Energetischer Selbstschutz

Hört sich sehr  vielversprechend an und die Elster hat einfach keine Lust mehr von Büchern , sondern möchte von ganz realen Menschen lernen. Das letzte mal ist lange her,  in einem *Wicca* Zirkel vor etwa dreizehn Jahren...Und jetzt ist sie in der Dritten Einweihungsstufe und steht vor der Vierten in *Morganas Stern*.

Alles in allem passt vieles plötzlich wie Puzzle Stücke  ineinander. Eine ehemalige Schülerin traf es genau auf den Punkt , als ich ein wenig über meine Rückführungserfahrungen  erzählte,  in dem sie sagte : „ Du hast aber in diesem Jahr viel erlebt..“ 

Ja, das stimmt; Gutes wie schlechtes, vor allem aber „menschliches“ . Dadurch stehe ich jetzt an einem Punkt, an dem ich mein Wissen als Grundlage nehme, um mich spirituell wie weltlich weiter zu bilden. Ich bin das mir und auch anderen schuldig…


Montag, 25. Juli 2011

Rituelle Körperbemalung

.." in einen unendlichen Raum begebe ich mich,
auf eine Reise , die keine Entfernungen kennt.
Auf einem Weg von Stern zu Stern,
auf himmlischen Pfaden,
Begegne ich der Höheren Macht.
Ich fülle die Hand mit Sternenstaub,
ich berühre den Rand des Mondes,
und kehre zurück zur Erde,
auf die grüne Wiese.
Die Mächte der Himmelsspähren
sollen mir zu Hilfe sein.."
(In: Juri, Der letzte Schamane)

Viele Anfragen bekam ich über Facebook , als ich diese Bilder in meinem Account veröffentlichte.
Warum tust du das?
Wozu ist das gut?
Nun, eigentlich wollte ich einfach nur antworten: "Weil es mir Spaß macht und weil es mir danach immer sehr gut geht."
Aber diese Antwort reicht bei weitem nicht, denn es ist viel mehr als das...
Seit Jahrtausenden, ach was schreibe ich, seit Anbeginn der Menschheit, bemalten sich die Urvölker auf allen Kontinenten und auch unsere Vorfahren taten dies. Überliefert sind in Europa beispielsweise die Blaue Bemalung der Pikten, ein alter Keltischer Stamm.

Es gibt verschiedenste Deutungen der rituellen Bemalung, die Kommunikation mit den Ahnen/innen oder Geistern , das verbinden mit einer Tierseele, wären nur drei Beispiele von vielen .

Trance und Bemalung liegen somit sehr nahe beieinander.
Körperbemalungen können bei Heilungsprozessen eingesetzt werden oder in Fruchtbarkeitszauber.
Durch Symbole, beispielsweise Runen und andere Magische Zeichen werden Energien freigesetzt.

Wenn wir durch unsere Bemalung und die Berührungen dabei, bestimmte Botschaften auf unseren Körper damit übertragen, wird der Lebensfluss angeregt. Durch diese geführten / gemalten Linien können Energiebahnen im Körper frei gesetzt werden. 
Sehr häufig kann selbst die Energie der Farben und Muster  gespürt werden:
Welche Faben wähle ich aus? Eher kalte oder eher warme? Wie ist die Linienführung? Symbole oder eher Linien, Punkte oder Kreise?

Man kann seinem eigenen Schatten durchaus schneller begegnen als einem Lieb ist , denn die Bemalung ist intuitiv gesteuert. Ein Blick in den Spiegel verrät danach vieles...

Je nach Art der Bemalung, nach Farbwahl ändert sich unser Äußeres und Inneres Empfinden.
Wir können " in eine andere Haut" oder in ein " anderes Bewusstsein" schlüpfen.

Verbinden wir die Bemalung dann noch mit einer leichten Trancearbeit, mit Trommel oder Rassel kann das ein sehr intensives Erlebnis sein...

Mittwoch, 20. Juli 2011

Einblick in ein altes Leben...

Am Montag habe ich das getan, was ich immer einmal tun wollte; eine Rückführung machen.

Seit Jahren wollte ich das immer mal tun, hatte aber nie eine wirklich kompetente Person kennengelernt. Viel habe ich gehört von Leuten, die meinten, nach einem Seminar  als "Rückführungsberater", in den Seelen der anderen Menschen " rumfuschen" zu können, nein danke, ich wollte eine speziell geschulte und kompetente Person, die mir nicht einredete, Merlin oder eine große Zauberin gewesen zu sein.


Auf dem Mittelaltermarkt im Zoo Dortmund lernte ich dann einen Rückführungs und Hypnose Therapeuten kennen und wir unterhielten uns sehr nett.

Später kam er dann wieder ins Geschäft  und er erzählte mir über seine arbeit. Wir hatten ein sehr Intensives Gespräch und mein Entschluss stand fest.

Es ist wichtig, nicht krank oder " geschädigt" und " gebunden" aus so einer Sitzung  heraus zu kommen. Die Seele sollte sich selbst aussuchen können, wohin sie uns führt. Dies Agument hatte mich dann überzeugt, den richtigen Menschen gefunden zu haben.

Ich habe im laufe meiner Arbeit ,Menschen kennengelernt, die von ihrem früheren Leben so eingebunden waren, das sie den Bezug zum hier und jetzt verlohren haben. Und das erst nach so einer Rückführungsgeschichte...das wollte ich auf keinen Fall.


Ich wusste, wenn ich wartete würde schon der richtige Mensch zur richtigen Zeit auftauchen, wie immer eigentlich. Und so war es dann auch.

Am Montag Abend war es dann soweit, ich wurde in eine Entspannung geführt, die dann zur Trance überglitt, wobei dies keine Hypnose war. Ich bekam immer noch mit, was und wie ich etwas sagte und dachte. Ich spürte mein jetziges und auch mein damaliges Ich. Total Skuril und Merkwürdig, aber das macht die Rückfürung ganz bewusst und real.

Ich gebe zu, ich hatte vorher so viele Bedenken; Was, wenn meine Erwartungen zu hoch waren, was wenn es kein Leben für mich vorher gegeben hatte ( wobei ich schon so einiges zu wissen glaubte, durch meine eigenen Schamanischen Reisen) und was, wenn ich überhaupt nicht in Trance fallen könnte, zu verkrampft war....Ich kenne Trancen, aber bisher waren meine Trancen immer relativ schwach...

ja, ich muss zugeben, ich hatte schon ein wenig Bammel, aber meine Neugierde siegte und ich glitt nach und nach in ein früheres Leben hinein.
Mein Begleiter war hinterher ganz angetan, wie schnell und tief ich hineinglitt....aha...gut zu wissen.
(Ich finde eher, es ist ein Kompliment  für den Therapeuten)

Ich verarbeite gerade und möchte nicht viel darüber schreiben. Meine Reise war privat und wird es auch bleiben, weitere Rückführungen werden  in den nächsten Monaten folgen.

Es ist ein Teil meines ganz eingene Wachstumsprozesses in dem ich mich momentan befinde.Es passt zu meiner Ausbildung und der Weiterbildung, die ich im Herbst anstrebe. Alles hat seine Zeit und alles kommt von selbst, wenn man es lässt.

Momentan habe ich das Gefühl von " Leichtigkeit" , wobei ich diese Rückführung als ein nachhaltiges Erlebnis bezeichnen würde....

Wer einmal einen richtig guten kompetenten Menschen sucht, der einen führt und sehr gut anleitet, dem kann ich gerne die Adresse von diesem Hypnose Therapeuten geben.

Samstag, 16. Juli 2011

Fenster in die Vergangenheit...

Das Telefon ist schon von draussen zu hören, gemütlich schließe ich die Haustüre auf, soll doch der Anrufbeantworter seinen Dienst tun, deswegen haben wir ihn ja.

Wärend ich im Flur die Einkäufe ablade, höre ich ,wie der AB oben  anspringt und der Piepton erklingt. Ob wohl jemand auf Band spricht ?

Tatsächlich höre ich diese Stimme, von oben aus dem Büro ,hinunter bis zu mir in den Flur. Hat mein Mann doch glatt auf Mithören gestellt, nagut, ich will eigentlich  weiter in die Küche.

Aber nein, halt, diese Stimme....langsam dämmert es mir, eine kurze Zeit höre ich und erinnere mich...lange ist es her...lange. Dann stürze ich die Treppe ins Büro hinauf, in der Hoffnung doch noch den Anrufer am anderen Ende der Leitung persönlich sprechen zu können.

Ich höre noch kurz " ...ich möchte Euch gerne einladen...wiedersehen....umgezogen" dann nehme ich etwas unüberlegt den Hörer und ...ja tatsächlich, das andere Ende ist noch belegt.

Wir begrüßen uns, so lange ist es her! Ein vergessener Geburtstag und ein Umzug haben meinem Gesprächspartner bewogen sich nach Jahren wieder einmal zu melden. Uralte Freunde aus der Jugendzeit. Fenster in die Vergangenheit! Gerne nehme ich die Einladung entgegen...

Wieder einmal zeigt sich, das es keine Zufälle gibt, denn die Schwarze Elster wird am Montag Abend eine Reise in vergangene Leben antreten und ist schon ein wenig nervös, denn sie weis nicht, auf was sie da so alles trifft.

Nein, nicht nur aus reiner Neugierde hat sie das vor, aber sie muss zugeben: AUCH aus Neugierde.
Sie hat etwas zu erledigen, will nachfragen und sucht erklährungen , die Antworten kann sie dort finden....

Auch dieser Therapeut , den sie sich anvertraut ,ist ihr auf einem Mittelalter Markt begegnet und nach einigen netten Gesprächen hat sie sich  entschlossen , auch mal durch dieses Fenster in  ihre vergangene Leben zu blicken...

Dienstag, 12. Juli 2011

Spiegelmagie

Der Spiegelmagie hängt sehr häufig der Hauch des "Schwarzen" an. Ich rede aber nicht von der Spiegelschau , sehr häufig mit schwarzen Spiegeln,  sondern um die Magie, die  ein "normaler" Spiegel  aussenden kann.

Sehr oft betone ich, wenn ich bei Hausreinigungen und Wohnberatungen einen Spiegel im Schlafzimmer sehe, wie ungesund das sein kann. Im Schlaf ist der Geist frei, will sich mit dem Netz das uns alle umgibt, verbinden und ein Spiegel könnte das wohmöglich verhindern.
Von Elektrosmog wie TV und Computer rede ich hier nicht, das ist selbstredend solche Dinge nicht im Schlafbereich zu haben. 

Viele wundern sich, wie unausgeschlafen sie sind und wenn der Spiegel dann verhängt oder abgehängt wird, schlafen sie plötzlich wieder tief , fest und gut. Alpträume und ständiges wachwerden ade!

Kein Witz, meine Erfahung von über zehn Jahren Wohnberatung haben das sehr deutlich gezeigt; wer KEINEN Spiegel im Schlafbereich hat, schläft eindeutig besser. Normale Spiegel können auf Dauer Energien speichern, negative wie positive.

Genauso wie negative Schwingungen durch einen Spiegel leichter in unseren schlafenden Geist dringen können, genauso kann aber ein magisch besprochener Spiegel diese negativen Schwingungenn einfach abblocken oder zurücksenden.

Menschen, die häufig mit Anonymen oder böswilligen Anrufern zu tun haben, rate ich einen Spiegel neben oder besser noch, unter das Telefon zu legen. Bei ihnen bleibt somit nichts negatives " hängen" und der Anrufer bekommt unmittelbar und unbewusst sofort das zurück, was er ausgesenden wollte. Praktisch!

Nicht nur,  das Spiegel zurcksenden oder das wir durch Spiegel schauen können, nein, wir können Spiegel auch nutzen, um uns zu schützen oder negative Blockarden zu zerstören.

Wenn viel über Dich geredet wird und viel " Dummes und Böses Zeugs" dann eignen sich Spiegel an den Fenstern. Sie senden zurück und machen Böse Zungen Mundtot.
Diese Dinge sind seit Tausenden von Jahren bei unseren Fernöstlichen Nachbarn bekannt.

Auch kann man besprochene Spiegel bei sich tragen, wenn man ständig gemoppt und geärgert wird. Der Spiegel schützt und spiegelt Deinem Gegenüber sofort und wirft unmittelbar zurück.

Nicht umsonst tragen Hindus bzw. ist im Indischen Kulturkreis viel die Kleidung mit Spiegelchen versehen. Es ist ein Schutzfetisch, nicht einfach nur weils schöner aussieht...


Und so " bespricht " die Schwarze Elster ab und zu Spiegel um sie weiterzugeben, an Menschen die sie benötigen. Auch Lebenssituationen die zum erliegen gekommen sind, können solche Spiegel wieder ins laufen bringen. Quasi  die "ABS " Spiegel der Magie.


Kommt  eine Klientin im Leben an einen Punkt nicht weiter, dreht und windet sich . Sie versucht alles. Aber es gibt dann Beriche, da hat sie  überhaupt nicht die Möglichkeit selbst  was  gegen die Blockarde zu tun,wenn beispielsweise Behörden etwas verweigern, Gerichte entscheiden müssen oder wichtige Unterlagen zurück gehalten werden. Dann kann die Spiegelmagie eingesetzt werden.

Die Elster bespricht einen Spiegel , malt Runen und Schutzzeichen drauf, je nach Thema und Bedarf und legt der Kundin nahe, ihre Unterlagen in das magisch besprochene schwarze Spieglkästchen, das die Elster für sie gearbeitet  hat, zu legen. So lange, bis die Blockarden aufgehoben sind.

Und, man glaubt es kaum....es löst sich alles auf! Spiegel sind schon toll!



Mittwoch, 6. Juli 2011

Eine andere Welt...


bot sich der Elster, eine Welt die ihr  bisher unbekannt war...

Die Elster hatte ein Reich betreten, zu dem nur wenige Frauen Zutritt haben, es sei denn, sie arbeiten dort. 
Wir „NORMALO“ Frauen kennen das Reich der käuflichen Liebe , eher   nur aus dem TV und viele von uns drehen sich dann noch angewidert um…aber auch das sind unsere Schwestern!


Einmal direkt in einem solchen Bordell zu sein, das können wenige.
Die Elster war außerhalb des Betriebes dort , um schamanisch zu arbeiten.
Eine "Geschäftsarbeit" wie für jede andere "Firma" auch. Es ergab sich danach ein nettes Gespräch und die Elster hat viel menschliches erfahren " dürfen".
 
Es sind Frauen, die auch Träume haben, Erwartungen und Hoffnungen. Manche üben diesen Beruf tatsächlich für eine Weile gerne aus. Schnell verdientes Geld. ..Für einige ist es Hoffnung, für andere der einzigste Ausweg...

Die Elster wurde gefragt und bot ihre Hexen Hilfe an, warum denen verweigern, die genauso eine Randgruppe sind, wie eine Schamanin?! Warum nicht helfen, wenn Hilfe gebraucht wird?! Wer will hier den ersten Stein werfen?! Und so half und hilft die Elster so gut sie kann….

Prostitution gilt als das "älteste Gewerbe der Welt". Den Handel mit der menschlichen Sinnlichkeit gab es zu allen Zeiten bei allen Völkern - und doch wird kaum ein Thema mit so spitzen Fingern angefasst.
Es hat viele Versuche gegeben Prostitution zu verhindern. Trotzdem hat sie immer fortbestanden, oft verschleiert und auf heimlichen Pfaden, nicht zuletzt, weil dieses Gewerbe schon immer ein wichtiger Wirtschaftszweig war.

"Die Prostitution hat an dem Tage ihren Einzug in die Welt gehalten, an dem das erste Weibe sich als Ware verkaufte." Meint dazu der Kulturwissenschaftler aus dem 19. Jahrhundert P. Dufor.
Es ist unklar, wann das genau gewesen sein soll. Belege für eine erste, frühe Form von Prostitution gibt es aus der Zeit um 3000 vor Christus. 

Die so genannte "Tempelprostitution" war eine Art kultischer Entjungferung vor der Ehe gegen Bezahlung: Junge Frauen boten sich Männern in einem Tempel an, zu Ehren der Fruchtbarkeitsgöttin; bei den Assyrern hieß sie Mylitta, bei den Griechen war es Aphrodite. 

Dieser religiöse Ritus, bei dem das von den Frauen verdiente Geld an Tempeldienerinnen oder Priester ging, beschränkte sich aber nicht nur auf Europa oder den Orient – er ist weltweit belegt. Im gesellschaftlichen Gefüge der Antike war die Frau dem Mann untergeordnet und Prostitution eine zum Vergnügen des Mannes offen betriebene und institutionalisierte Aktivität. Sexualität war kein Tabu, und profane, gewerbliche Prostitution gehörte selbstverständlich zum Leben dazu.

Bei den Griechen und Römern gewannen die Sicht auf den Körper als Ware, an Bedeutung. Nach historischen Überlieferungen soll es die ältesten offiziellen Bordelle in Griechenland gegeben haben:
Zu jener Zeit arbeiteten Frauen aus allen Bevölkerungsschichten als Sexarbeiterinnen, aber insbesondere die Geschichten von den so genannten Hetären, bezahlten Geliebten bedeutender griechischer Männer, sind überliefert:
Aspasia, die Freundin und spätere Frau des athenischen Staatsmannes Perikles, der im fünften Jahrhundert vor Christus regierte, oder Thais, die Geliebte von Alexander dem Großen (356-323 vor Christus), waren sehr gebildete Frauen, die auch die Geschichte ihrer Zeit geistig mitbestimmten.
 Ein Relikt des Sexgewerbes aus römischer Zeit ist wegen seiner erotischen Fresken weltberühmt und heute noch zu besichtigen: das Lupanar von Pompeji. 


Die heidnische Antike und ihr vorurteilsfreier Umgang mit der käuflichen Liebe wurde im Laufe der Geschichte mal als pure Lebensfreude, mal als unheilvolle Dekadenz und Vorbote des Verfalls interpretiert.
Die frühen Christen sahen das Lustvolle und Lebensfrohe der Heiden als Auswuchs der Dekadenz ; ihrer Meinung nach war der Untergang Pompejis im Jahr 79 nach Christus der Beweis dafür. Sie entwickelten in den ersten Jahrhunderten nach Christi Geburt einen religiös-moralischen Gegenentwurf: Nach ihrem Verständnis galt das weibliche Geschlecht als Verführung, allein sexuelle Askese und die Hinwendung zu Gott konnten das Seelenheil bringen. 

Sexualität in der Ehe diente der Fortpflanzung, Sex als körperliches und seelisches Vergnügen war reine Sünde. Christliche Dirnenlegenden, wie die von Maria Magdalena, sind Beispiele für Prostituierte als reuige Sünderinnen. Doppelmoral eben.
Die Menschen im Mittelalter hatten eine ambivalente Einstellung zur Prostitution: Religiös-moralisch wurde sie verurteilt, aber rechtlich war sie erlaubt. Nicht zuletzt um die "ehrbare Frau" zu schützen und wegen der finanziellen Einnahmen wurde sie von den behördlichen Instanzen offiziell geregelt und somit auch, paradoxerweise, von der Kirche toleriert, die im Mittelalter großen gesellschaftlichen Einfluss hatte.

 In Deutschland  entstanden im 12. und 13. Jahrhundert sogenannte Frauenhäuser – von staatlicher Macht organisierte Bordelle. Die Bedingung: An heiligen Sonn- und Feiertagen mussten sie geschlossen bleiben. Die Menschen, die im Prostitutionsgewerbe tätig waren, gehörten zur Gruppe der Randständigen und waren wie Handwerker in Zünften organisiert.

Zum Ende des Mittelalters hatte sich eine große Kluft zwischen Moral und Praxis im Umgang mit dem Thema aufgetan. Insbesondere die Reformation, die Inquisition und die Ausbreitung der Geschlechtskrankheit Syphilis führten ab dem 15. Jahrhundert innerhalb nur weniger Jahrzehnte zur gesellschaftlichen Ausgrenzung von Prostituierten: 

Sie wurden jetzt als das "Tor des Teufels" gebrandmarkt und als Hexen verdammt.
Die Kirche bot Ausstiegshilfen an - die Prostituierten konnten ein Leben im Kloster wählen - aber das Gewerbe starb nicht aus. Prostitution wurde unter dem Deckmantel der Verschwiegenheit weiter praktiziert.
Im 18. und im 19. Jahrhundert,  strömten viele Menschen in die Städte, in denen geschäftige Betriebsamkeit herrschte. Prostitution erfuhr einen rasanten Aufwind. Sex gegen Geld war zum Massenphänomen geworden. Armutsprostitution, die Kriminalisierung des Milieus und die weitere Verbreitung von Geschlechtskrankheiten führten schließlich dazu, dass in ganz Europa wieder verschiedene Anti-Prostitutions-Gesetze verabschiedet wurden und sich die Prostituierten zudem regelmäßig Gesundheitschecks unterziehen mussten.

Im Jahr 1901 war die Prostitution  sittenwidrig; das Bordell war Ort der Unzucht. Prostituierte, das waren Gestalten der "Halbwelt", die im Untergrund ihren Geschäften nachgingen.  Es passte nicht in eine tugendhafte, aufgeklärte Gesellschaft. Der Umgang mit dem Phänomen wurde immer widersprüchlicher.
In Deutschland suchen heute pro Tag etwa 1,2 Millionen Männer die Dienste von Prostituierten auf. Der Jahresumsatz im Sexgewerbe, in dem die heterosexuelle Prostitution dominiert, betrug im Jahr 2004 knapp 15 Milliarden Euro. 

Die Hälfte dieser Frauen sind Migrantinnen, die für eine gewisse Zeit legal in Deutschland leben und dann wieder in ihre Heimat zurückkehren – sie sind quasi Handlungsreisende in Sachen Sex.
Im neuen Jahrtausend sucht die aufgeklärte Wissensgesellschaft nach einem bewussten Umgang mit dem mittlerweile globalen Thema Prostitution. Es soll nicht länger ein Tabu sein, auch wenn die europäischen Staaten das Phänomen auf ganz unterschiedliche Weise angehen. In Schweden werden seit 1999 die Freier bestraft, wenn sie sexuelle Dienstleistungen gegen Geld in Anspruch nehmen. Man versucht sozusagen, das Übel an der Wurzel zu packen, denn, so die Argumentation, es seien ja die Männer, die das Geschäft durch ihre Bedürfnisse am Laufen hielten.
 
Verhindern lässt sich Prostitution dadurch nicht. In Holland hingegen ist Prostitution seit dem Jahr 2000 völlig legitim. Nach dem Motto: Was man nicht verhindern kann, soll wenigstens geregelt sein. In Deutschland gab es einen Schritt in die holländische Richtung: Seit 2002 ist Sexarbeit nicht mehr sittenwidrig.


Die Elster ist nach ihrem Aufenthalt viel schlauer und ganz angetan von so viel Herzlichkeit…sie hat viel dazu gelernt und gewissen Vorurteile abgelegt und wird den Frauen auch weiterhin dort  helfen.

Dienstag, 5. Juli 2011

Von Müttern und Töchtern...


Ich erinnere mich, an die großen Geburtstage, Jubiläen und Feiern in meiner Kindheit, wo die ganz Familien Sippe zusammen kam. Es wurden Geschichten erzählt, wild und laut diskutiert, gelacht, getrunken  und manchmal auch gestritten.

Aus dieser Zeit habe ich viele Erinnerungen erhalten, weil ich viel über meine Familie und ihre Geschichten erfahren habe. Das sie im dritten Reich Kohle geklaut haben, dadurch mein Opa vorbestraft war und er vor den Nazis in den Letzen Kriegsmonaten noch flüchten musste. Das meine Uroma den Russischen Zwangsarbeitern essen zugesteckt hat und das mein Opa sich als Kind  beim Schlittschuhlaufen Erfrierungen geholt hat…

Das der Mädchenname meiner Oma Mütterlicherseits echt Blumig war und und und….
Wird das heute noch so gemacht?! Alte Geschichten erzählt? Was auch weißt DU tatsächlich über Deine Mutter? Warum ist sie so wie sie ist, oder wurde sie so und warum?! Ich arbeite immer wieder mit Frauen, die einen Mutter – Tochter Konflikt mit sich tragen. Unausgesprochenes und Belastendes. Nicht verstehen ist eine Haupt Ursache, auf beiden Seiten.
Unsere Mütter sind Hüter eines ganz persönlichen Erinnerungsschatzes, den wir gerne bewahren möchten. Dieses Buch enthält  all die Fragen, die wir unserer Mutter  immer schon mal stellen wollten – und viel Platz, um die Antworten aufzuschreiben. Alles über Kindheit, Liebe, Freizeit und Persönliches: 

Was wolltest du werden, als du klein warst?
Wer war deine erste große Liebe?
Was würdest du rückblickend in deinem Leben anders machen?

Ausgefüllt, wird dieses Geschenk zu einem persönlichen und wertvollen Erinnerungsbuch  von Frau zu Frau…
Ja, dies Buch beinhaltet viele Persönliche Fragen, aber gerade das macht es so Wertvoll. Natürlich kann man es auch „ andersherum“ machen, in den man sich solch ein Buch kauft,  beim Ausfüllen viel Zeit lässt und es danach an seine Erwachsenen Kinder/ Töchter weitergibt. 

Und es kann Dinge preisgeben, die wir vorher von unseren Müttern nicht kannten, sie sind nicht nur Mütter, hatten auch Träume und Wünsche…dieses Buch kann helfen, seine Mutter in einem ganz anderem Licht zu sehen: als Frau! 

Zu erwerben über den großen und bekannten Internethandel mit "A" und "on" am ende;)…

Samstag, 2. Juli 2011

Heimatkunde der Elster ...



Meine Heimatort  gehört landschaftlich zum Ardeygebirge im östlichen Ruhrgebiet. Im Süden wird das Gebiet durch die Ruhr, im Norden vom Emschertal begrenzt. Weiter in Richtung Dortmund Stadtmitte folgt der so genannte Dortmunder Rücken. Auf diesem Hügel befinden sich die Westfalenhalle, das Westfalenstadion und der Westfalenpark. Die heutige  Dortmunder Innenstadt  selbst  befand sich vor Jahrtausenden in einer Senke mit einem hohen Anteil an Quellen und Sumpfland.


Nördlich der Dortmunder Innenstadt beginnt bereits die norddeutsche Tiefebene mit dem Münsterland. Die Grundform der Landschaft bildete die Steinkohlenzeit.





Im Süden meiner Heimat, dort wo ich wohne, verlief die sogenannte Kohlengrenze, zwischen einem gewaltigen Gebirge und einer riesigen Mulde, die sich bis in die heutige Nordsee erstreckt. In vielen Millionen Jahren füllte das Geröll dieses Gebirges die Mulde langsam wieder zu.



Dabei wurden mehr als hundert Mal die hier befindlichen Waldmoore mit ihren riesigen Bäumen überdeckt. Aus diesem Holz der Wälder entstanden die Kohlenflöze..  



Das so entstandene  Steinkohlengebirge erreichte bei uns eine Höhe vom 1000 Metern. Wind und Wetter trugen dieses Gebirge wieder ab. Heute wird es  „Ardeygebirge“ genannt und  ist nur noch ein winziger Rest. 


In der Nähe der  Hohensyburg ist das Gebirge  noch 254 Meter hoch. Das ist  Dortmunds höchste Erhebung. Die Hohensy (ff)burg. Ehemals Kult und Opferstätte  der Germanischen Göttin Syff, wie der Name schon verrät. Später dann von Karl dem Großen erobert und mit einer Kirche versehen worden. Heute eher durch das Spielcasino bekannt.



Vor 600 000 Jahren schob sich das Eis von Norden in Richtung Süden. Norddeutschland wurde vom Eis bedeckt. Die Gletscher stießen bis in den Dortmunder Süden. Das Ardeygebirge stoppte es und Riesenhafte  Mengen von Geröll aus Skandinavien und Sand aus der Ostsee wurden bis hierher befördert.

 

Nach der Eisschmelze glich  ganz Norddeutschland  einer Sand- und Geröllwüste ohne Baum und Strauch. Gewaltige Stürme konnten ungehindert darüber hinwegbrausen. Die leichten Staubteilchen wurden hochgewirbelt und lagerten sich an den Hängen der Mittelgebirge ab. So wurde auch das Ardeygebirge mit einer viele Meter dicken tonig-kalkigen Schicht bedeckt.



Das wurde  ein sehr fruchtbarer Boden. Durch die vorherrschenden Winde aus Westen wurde dieser aber wieder  im Ardeygebirge abgetragen und lagerte  sich  dann in  der Soester Börde ab.


Auch durch Regen wurde die fruchtbare Schicht abgeschwemmt. An vielen Stellen tritt deshalb das Grundgestein aus der Steinkohlenzeit wieder zutage.  



Besiedlung meiner Heimat begann schon in der Steinzeit
Wann das Ardeygebirge besiedelt wurde, ist unklar. Vor einer regelrechten Seßhaftmachung durch Kelten und Germanen müssen aber bereits Menschen hier gelebt haben.

Beweis dafür ist ein Beil aus Feuerstein aus der Steinzeit. Es wurde 1938 im heutigen Rombergpark gefunden. Ein Findling aus dieser Zeit ist noch im heutigen Westfalenpark zu sehen.




Die  Drachenwege…

Auch eine frühere Bezeichnung der heute noch bekannten Hellwege,  die jedoch nicht unbedingt zu Handelswegen ausgebaut worden sein mussten . Unter den Hellwegen laufen sogenannte Drachenlinien.Diese Linien werden heute gerne a auch Leylines genannt. 

Viele sagen zu diesen Linien   heute "Wachstumslinien", denn sie sind keine Erfindung des Menschen zum Zwecke  der Verbindung von Nachrichtenstationen untereinander, sondern ein natürliches irdisches Phänomen,  das in der  Radiästhesie auch unter dem Begriff "Drittes Gitter" bekannt ist. 


Die Betreiber  des Nachrichtennetzes wussten jedoch anscheinend schon damals,  um verschiedene Phänomene, die dem  "Dritten Gitter" eigen sind, und  nutzten diese geschickt.

Die Sichtlinien zwischen den Stationen sind virtuelle  Linien, die nur manchmal in Form von gut sichtbaren  Hell-wegen manifestiert wurden, beispielsweise im Leistruper Wald bei  Detmold.
Die Bezeichnung Drachenlinie ist angelehnt an den Drachen, der erst  in christlicher Zeit zu einem  Ungeheuer gemacht wurde. Vorher war ein Drache keinesfalls so gefährlich, wie er hinterher  dargestellt wurde.


In Europa  ist  das Wort Lei häufig in Ortsnamen manifestiert .Beispiele finden wir genügend: Leistrup = Lei-Dorf; Lay, Leyhe, Schley, Ardey, Loreley usw. Die Lei-Punkte waren früher Steinmale, ( Findlinge, Steinkreise, Hünensteine ect.) die zur  Kennzeichnung von Fernwegen  gesetzt / genutzt  wurden. Im Chinesischen heißen diese Steinhaufen heute noch Lêí.


Bei der  Bezeichnung Hellweg lese ich oftmals die Erklährung es werde als  Heer- oder Salzhandelsweg  gedeutet. Diese Deutung geht jedoch völlig am Sinn  der  Bezeichnung vorbei, auch wenn einige dieser Hellwege (in späterer Zeit) zu Fernhandelswegen bzw. -straßen ausgebaut worden sind  und im Konfliktfall durchaus auch als Heerweg fungiert haben können.  Fakt ist, diese Wege sind Uralt.

Es könnte Weihe Wege der Göttin Hel gewesen sein, Totenwege. Die dann, später, auch zu Handelszwecken umgerüstet wurden.

Fliegen   wir über  den bekanntesten Hellweg - die heutige B 1 - , so finden wir eine Reihe von  Lichttürmen oder Hellewarten entlang der alten Straße, und sie waren ausschlaggebend für die  Bezeichnung  dieser Straße.  Wenn die Elster über der alten B1 Richtung Soest und weiter reist, stellt sie fest, dass der alte Verlauf der Straße immer von Kirchturm zu Kirchturm gewesen sein muss. 

Auch sogeannte „Warten“ spielen eine große Rolle dabei. Ein Beispiel ist die Haxter Warte (südöstlich  von Paderborn) mit ihrem ursprünglichen Namen „Lichten Turm“.


Die Straßen der Hel führten  ursprünglich einmal von  Steinmal zu Steinmal. Es ist belegt, dass es damals üblich  war, Steinhaufen als Marksteine zu verwenden. Diese waren Wegweiser und gleichzeitig Erkennungsmerkmal.  Mit fortschreitender  Zivilisation aber entwickelten sich diese  Steinhaufen zu kleinen Tempel Gebäuden, später dann zu Kirchen.


Als Karl der Große dann an jeder „Markung“ eine Soldaten Garnison gründete, um die letzten Heiden zu bekehren, wurden dort aus Tempeln Kirchen und Kathedralen.
Obenauf befanden sich goldene Kugeln, die als Kennzeichen dienten. So wurden die Kirchtürme zu den Signalstationen.
Ab und an kann man heute noch diese goldenen Kugeln auf Kirchtürmen entdecken. Diese Kugeln sind wahrscheinlich ganz einfach das ehemalige  "Zunftzeichen"  der  Lichtsignal-Leute, das der Einfachheit halber übernommen wurde, und dessen Ursprung  in Vergessenheit geriet.

Viele der alten Kirchen zeigen zudem noch  den "gallischen Hahn" auf der Turmspitze. Auch das ist ein altes heidnisches Symbol. Nach dem Hahn (= gallo= Gallier) wurden ehemals die  Kelten  von den "Römern" benannt  . 


Angeblich wohl wegen ihrer rostroten Haare, die an das Federkleid eines Hahnes  erinnern sollen. Vielleicht aber eher wegen ihrer sprichwörtlichen „Starrsinnigkeit“ und ihres Stolzes. Die  ältesten Kirchen am Hel-lweg  sind jedenfalls offenbar okkupierte Signalstationen. 

 Und so fliegt die Elster immer gerne über das Uralte Land rechts und links des alten Helweges Richtung Soest und ergötzt sich an der Natur und dem alten Zauber, der dort noch zu fühlen, zu richen und zu sehen ist....