Mittwoch, 1. Juni 2011

Taufe oder Tod?!


Millionen von Menschen sind in der vergangenen Jahrhunderten auf Betreiben der beiden Amtskirchen ermordet worden. Allein in Europa waren dies Millionen von "Hexen", Andersgläubigen und Opfern von Glaubenskriegen. 

Die Ideologie, die solche Verbrechen ermöglicht wurde von den beiden Amtskirchen bis heute nicht widerrufen!

Dass für viele Verhaltensweisen die Todesstrafe angemessen sei, kann im Alten Testament, in kirchlichen Gesetzbüchern sowie bei Luther nachgelesen werden.

„…die Zauberer und Hexe sollst du nicht am leben lassen…“ Bibel Zitat


Manch einer fragt sich: Wie ist es möglich, dass durch die Kirchen Millionen Menschen umgebracht werden konnten? 

Die Ideologie, die solche Verbrechen ermöglicht, wurde von den beiden Amtskirchen bis heute nicht widerrufen. So verlangen die beiden Großkirchen bis heute z.B. die Anerkennung des Alten Testaments als "unaufhebbarer Teil der Heiligen Schrift". Dort wird verlangt, dass sittliche Verfehlungen wie z.B. Ehebruch mit der Todesstrafe zu ahnden sind (3. Mose, 20.10), ebenso ist in anderen Fällen sittlicher Vergehen zu verfahren - insbesondere auch bei Ungehorsam gegen das Wort eines Priesters.



Beide Kirchen lehren auch bis heute die ewige Verdammnis für einen Großteil der Menschen, nach katholischem Glauben bei schweren Sünden, aber auch für bestimmte Menschen, die der Kirche den Rücken gekehrt haben. D.h.: furchtbare Qualen ohne Ende; keine Reue, kein Flehen um Vergebung und Wiedergutmachung könne den "Gott", den die Kirchen lehren, milde stimmen. So mancher überzeugte Kirchenmann denkt heute noch: 


"Was sind schon die wenigen Minuten Qual auf dem Scheiterhaufen gegenüber dem ewigen Höllenfeuer?" Die Hemmschwelle für Hinrichtungen wurde so herabgesetzt.




Karl der "Große"...


Wie die »Heiden« des Mittelmeerraumes wurden auch im Mittelalter die noch nicht christianisierten germanischen und slawischen Stämme erbarmungslos bekriegt und zur Taufe gezwungen. Von den Schlächtereien an den Sachsen durch Karl »den Großen« im 9. Jahrhundert zieht sich eine wenig bekannte Blutspur durch die deutsche Geschichte bis hin zum Wenden-Kreuzzug (!) 1147.

Alle diese Kriege, Metzeleien und gezielten Verwüstungen ganzer Landstriche erfolgten immer unter dem Vorwand, die »Heiden« zu bekehren. Zahlreiche Bischöfe riefen dazu auf oder beteiligten sich selbst mit ihren Truppen. Die Gefangenen wurden meist vor die Wahl gestellt, sich taufen zu lassen oder zu sterben. Ebenso verfuhr der Deutsche Ritterorden in Ostpreußen.

Erhellendes zu diesem verdrängten Thema findet sich in der »Kriminalgeschichte des Christentums« von Karlheinz Deschner in den Bänden 4 (S. 457 ff), 5 (S. 46 ff, 146 ff, 305 ff, 350 ff, 450 ff, 563 ff) und 6 (u.a. S. 457 ff).

Die Kirche in der "Neuen Welt"...

In den ersten 50 Jahren nach der Entdeckung Amerikas durch die katholischen Spanier waren bereits eine Million Indianer im karibischen Raum zugrunde gegangen - ermordet, durch Zwangsarbeit zu Tode geschunden oder an Infektionen gestorben. Nach 150 Jahren waren in ganz Amerika 100 Millionen Menschen gestorben - über 90 Prozent der Bevölkerung!

Der katholische Theologe Leonardo Boff nennt die Eroberung Amerikas den »größten Völkermord aller Zeiten«.


Spanier massakrierten Indianer grausam!
Sie hängten zur Ehre und Verherrlichung Jesu und der zwölf Apostel in einzelnen Gruppen je dreizehn Indianer auf, so dass die Füße das Scheiterholz noch gerade berührten. Mit dem Wegbrennen des Holzes zog der Strang langsam zu.


Die Spanier behandelten die Indianer schlimmer als Tiere und massakrierten sie auf grausamste Weise.
Sie erhängten »zur Ehre der Apostel und Jesu Christi«, wie sie sagten, jeweils 13 Indianer über einem Feuer, so dass sie gleichzeitig erstickten und verbrannten.

Sie trieben die Indianer in Fallgruben mit spitzen Pfählen, verstümmelten sie oder warfen ihre Kinder lebendig den Hunden vor....
(Quelle:/www.kirchenopfer.de)



Bis zum Ende des 18. Jahrhunderts starben durch den Hexenwahn in Europa nach vorsichtigen Schätzungen zwischen 40 000 und 100 000 Menschen, überwiegend Frauen , nach anderen Schätzungen etwa eine Million. 
Die Hälfte der Opfer, darunter auch Kinder, starb auf dem Boden des heutigen Deutschland. Auch hier verfolgten beide Konfessionen gleichermaßen die angeblichen Hexen, für die es nach »peinlicher Befragung« unter schrecklichen Folterqualen kein Entrinnen gab.

Erst die Aufklärung machte den Verbrechen ein Ende.

Die Hexenverfolgungen sind nur ein grausamer Höhepunkt in der Verfolgung der Frauen durch die Männerkirche. Thomas von Aquin, als »Kirchenlehrer« von der Kirche verehrt, erklärte schon im Mittelalter, die Frau sei nicht mehr als ein missratener Mann. Lange Zeit diskutierte man in der Kirche, ob sie wohl eine Seele habe…



Spezielle Foltermethoden für Frauen!

Es gab speziell-spezifische Folterinstrumente gegen die Frauen, z. B. die "vaginale Birne", die, durch Drehung der Schraube ausgeweitet, Eingeweide und Gebärmutter zerriss. Es gab "Brustkrallen", die die Brüste zerfleischten; andere Krallen, die, rot glühend gemacht, "lediglich" einen "Biss" auf den Brüsten unverheirateter Mütter verursachten, während ihre Kinder zu Füßen der Mutter lagen und mit deren Blut bespritzt wurden.


Es gab die sog. "spanischen Spinnen", d. h. vierfingrige, scherenartige Klauen, die das Opfer am Gesäß, an den Brüsten, am Bauch oder Kopf, oft aber auch mit zwei Klauen an Augen und Ohren hochzogen. Auch der "Keuschheitsgürtel" war entgegen seiner nachträglichen Mystifizierung in Wirklichkeit ein Folterwerkzeug.

Natürlich gab es auch "Schandmasken" für die Frauen sowie gegen ihre angebliche Geschwätzigkeit gerichtete "orale Birnen", also kunstvoll gefertigte Eisenknebel, deren zugespitztes Ende das Aufschlitzen der Kehle bewerkstelligte. Aber notfalls reichten auch Steine, um das Werk der Zerstörung zu vollbringen. Frauen, die Ehebruch begangen hatten, wurden gesteinigt oder in eine Schlangengrube geworfen..


Noch nie gab es eine Religion, die so viel Nächstenliebe gepredigt und so viel "Nächstenhass" und Frauenhass praktiziert hat! Nur in dieser einen, allerdings negativen Hinsicht steht das kirchliche Christentum evangelischer wie katholischer Provenienz tatsächlich einzigartig unter den Religionen da. Eine Einzigartigkeit im Positiven aber - in puncto Menschlichkeit und Schutz der Menschenrechte - besitzt es nicht.

Jedes Menschenrecht musste vielmehr gegen den erbitterten Widerstand der Kirche, der katholischen wie der evangelischen, durchgesetzt werden.



Oft schmachteten sie jahrelang in unterirdischen kalten, feuchten und dunklen Verließen, die von Ratten, Mäusen und jeglichem Ungeziefer nur so wimmelten. Die jüngeren Frauen und Mädchen waren darüber hinaus den Vergewaltigungen durch Geistliche und Gefängniswärter ausgesetzt.
Man band viele "Hexen" auf Holzkreuze oder schmiedete sie an Mauern an, man ließ sie im Hexenturm mit ihren gefolterten Gliedern an Ketten in der Luft hängen und langsam verdursten und verhungern usw. usf. Fast unvorstellbar ist die Qual, die jeder einzelnen "Hexe" seitens der "Religion der Liebe" zuteil wurde.

(Quelle: /www.theologe.de)



Ich kann Euch die Internet Seite www.Kirchenopfer.de  zum nachlesen sehr ans Herz legen...

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