Dienstag, 21. Juni 2011

Sonnenwend Nacht...

Es ist Nacht , stille im Haus.
Sonnenwendnacht! Litha.
Die Elster hat mit den Weibern gefeiert, gezaubert und gelacht. Hat Kränze gewunden und Magie gebunden…ist über den Kessel der Wandlung gesprungen und hat Spuren hinterlassen.
Es war schön im Kreis der Wilden Frauen…aber jetzt ist Nacht.
Zufrieden lehnt die Elster sich zurück, es tut gut die Götter zu huldigen und sich selbst zu feiern...




Aber jetzt liegt das  Haus  im Schlaf…
Ein wenig zu sich kommen und in sich hineinhören…dazu ist malen gut.
Die Elster hat keinen Künstlerischen Anspruch, alles ist Energie die fließen will, die von ihrem Innern nach außen dringt. In Form von Farben auf  Leinwand. …Sie verbinden sich, wie die Göttin sich heute Nacht mit dem Gehörnten verbindet, sich ihm verspricht. Ohne viel Licht, sieht die Elster in ihrem  Inneren ein Bild....


In der Stille der Sonnenwendnacht entsteht etwas neues, ohne jede Wertung, ohne Anspruch, einfach nur, weil es geboren werden wollte…Zwischen Kerzenlicht und Räuchernebel verlässt die Elster sich einfach nur auf ihr Gefühl.....
Aus der göttlichen Vereinigung, der Körperlichkeit dieser Nacht, aus Sexualität und Eigenmacht geformt, werden Strukturen hinaufgepinselt und Gedanken können frei im Raum schweben…

Und eine  „Schamanin“ entsteht…..

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