Mittwoch, 29. Juni 2011

Ahnengeister Topf

Der Ahnen /innen-Topf ist ein Symbol der Verbundenheit mit meinen Ahnen.

Nun ist es wieder so weit, die Elster benötigt wieder einmal die Magie ihrer Ahnen.
So räuchere ich, stelle Kerzen um meinen Geistertopf auf, vieleicht sammel ich noch Kräuter und Blumen und binde einen Kranz, der um den Geistertopf gewunden wird. 

Dann rufe ich sie mit meiner Trommel, solange bis ich spüre, das sie da sind.  Nun " singe " ich meine Bitte und lege diese in Form eines Fotos und einer Botschaft in den Ahnengeistertopf hinein....

Ich arbeite eher selten mit meinen Ahnen, ich achte ihre Magie zu sehr, als das ich den Topf als "ständigen Wunscherfüller" sehen würde. Nur wenn es sehr, sehr wichtig ist. 

Die Elster weis noch nicht genau, ob sie die Ahnen wirklich rufen soll, es wird sich am Wochenende zeigen....
Der Ahnentopf ist ein wunderbarer Ort wo du den Rat deiner Ahnen suchen kannst. Hier ist es Dir möglich mit Ihnen  zu sprechen, Gebete für deine Ahnen aussprechen, sie um Hilfe und Kraft zu bitten ...... etc. 

Der Ahnentopf kann aus einer schönen Vase oder auch aus einem schönen Blumentopf bestehen. Fülle ihn mit Dingen die dir Lieb sind, und die dich in Verbindung mit deinen Ahnen bringen. Vielleicht besitzt du ja Schmuck oder auch sogar Bilder von ihnen. Ahnen sind im Übrigen nicht unbedingt Verstorbene Familienangehörige, sondern können auch Vorbilder sein, Idole, verstorbene Menschen, denen Du nahe warst und bist…

Aber auch Steine, Muscheln oder Figuren finden Platz im Ahnentopf. Ich beispielsweise habe in meinem Topf Steine von Orten, mit denen ich mich verbunden fühle, auch Erde von meinem Platz im Wald. Auch Mensisblut ist ein wichtiger Bestandteil eines weiblichen Ahnentopfes.

Hast du eine Bitte die du an deine Ahnen richten möchtest, so kannst du folgendes Ritual ausüben:
Schreibe dein Problem oder dein Wunsch auf ein Stück schönes Papier. Falte es zusammen und lege es in den Ahnentopf. Denn dabei lässt du das Problem oder deinen Wunsch los und übermittelst ihn deinen Ahnen. 
Bitte sie um Hilfe und um ihren Beistand. Wichtig ist dabei dass du auf die Hilfe deiner Ahnen vertraust.

Ist das gewünschte Ziel aufgetreten, so solltest du dich bedanken. Zünde beispielsweise  eine Kerze oder ein Räucherwerk an, und spreche deinen Dank aus. 

Ein Elstern Flug

Die Nacht war heis und die Luft stickig. Erst am frühen morgen grollte es in der Entfernung.
Es ist die Zeit, in der die Elster, getrieben aus einer tiefen Sehnsucht heraus , wieder auf Reisen geht...
Diese Nächte sind für sie Nächte der Anderweltlichen Berührungen...

Plötzlich steht sie da, mitten auf einem Hügel. Der Wind spielt mit ihrem Feder-Kleid. Hier kann man es aushalten, denkt die Elster. Hier oben ist es Elemtar.
Sie dreht sich einmal im Kreis, um sich selbst, von jeder Seite des Hügels kann sie  hinunter sehen, "weit sichtig "werden, fällt ihr als Stichwort dazu ein.
Und mit einam male hat sie das Gefühl nicht mehr alleine hier oben zu sein...

Sie schaut sich um und endeckt einen alten Bekannten, ihren Spirit der am Rande des Feldes sitzt und sie anlächelt. " Schau dich um, es ist schön hier" sagt der Geist, nein seine Lippen bewegen sich nicht, aber die Elster hört seine Stimme dennoch.

Auf dieser Anhöhe, mitten in den Feldern liegt ein kleines Bauernhaus, sehr verwunschen. Die Elster hätte es beinahe übersehen, hätte der Spirit nicht die Hand erhoben um darauf zu weisen. Fast steht sie daneben. Dahinter beginnt ein Wald.

"Uraltes Land am Wege der Frau Holle" krächts eine Stimme neben ihr. Wo kommt die denn jetzt her? Und schon erkennt die Elster einen Raben, der sich lautlos neben sie gesetzt hat.

Hier oben gibt es keine Zäune und keine Mauern, stellt die Elster wieder fest. " Genau" greift der Rabe auf, der die  Gedanken der Elster zu verstehen scheint. " Hier oben kannst du frei fliegen und überall landen , wo du willst. Keine Beschränkung! Alles ist möglich. Für Vögel wie uns ,ein Paradies."


Die Elster wird fast von einem plötzlichen Windstoss davon geweht und ein leichtes grollen ertönt in der Ferne. " Mein Herr naht, wir sehen uns sicher wieder....ich bin Munin:" krächtzt es nochmals neben ihr, wärend Flügelschläge den schwarzen Gesellen davon tragen. Sehnsüchtig schaut die Elster ihm nach...

" Es heilt, du musst kämpfen" sagte eine warme Stimme neben ihr und die Elster schaut in die dunklen Augen ihres Begleitest, der gerade noch am Feldrand sass.  Da weint die Elster füchterlich und die Tränen werden zu einem kleinem Bach der Tal abwärs läuft, wärend ein Blitz das Dorft am Rande des Hügels in ein bläuliches Licht taucht. " Du musst wieder gehen" sagt ihr Spirit, der sie liebevoll anschaut.  "Die Erde hier hat Deine Tränen, etwas von Dir bleibt hier...warte , lerne und wachse...."

Wärend Donner die Luft erfüllt und ein starker Wind aufkommt , kehrt die Elster diesem zauberhaften Hügel den Rücken ....vieleicht kommt sie wieder....und sie hofft, das sie dann ein wenig länger bleiben darf!

Sonntag, 26. Juni 2011

Kostbare Zeit zu Zweit...

Heute war die Elster mit dem Fotoschamanen unterwegs. Momentan ist unsere Zeit eher von arbeit geprägt, so das der heutige Sonntag ganz im Zeichen der Natur stand.
Die Elster half dem Fotoschamanen bei seiner  arbeit und der Fotoschame der Elster bei ihrer.

Denn um Kräuter  und Moose zu sammeln, die die Elster auch tatsächlich  für Öle und Salben nutzen kann, muss sie schon ein paar Flügelschläge fliegen , fernab von jeglicher Strasse. Momentan wächst es ja überall, aber von überall her nehmen, das will die Elster eben nicht.

Und so nahm auch gleich der Fotoschame seine Ausrüstung mit. Siehe da, es sind wieder einmal zauberhafte  Bilder  entstanden von denen sich die Elster zwei hat stibizt...schließlich ist sie eine Elster! Mehr darf sie aber nicht....

So fanden wir im Erlengrund ,Baldrian und Engelwurz, am Bachtal auf einem Hügel eine Menge Sonnenwendkraut ( Johanniskraut) ,dazu noch Odermennig und mehr.
Nun ist der Korb der Elster wieder gefüllt, denn sie wird in den nächsten Wochen keine Zeit mehr haben.

Immer wieder ist sie bei solchen Aus-flügen froh, das sie einen Partner an ihrer Seite hat, der wie sie, durch die Natur streift, um  hier und da zu verweilen und zu staunen...


Und so ist wieder Kraft und Energie da, für eine neue Woche....

Sie ist nie wie sie scheint...

Meine "Schamanin" ist fertig. Mir ist egal ob Proportionen stimmig sind, ob es einen künstlerischen Wert hat, oder nicht. Sie ist fast wie von selbst in der Nacht der Sonnenwende entstanden, alleine darüber freut sich die Elster.

Sie ist nicht perfekt, muss sie auch nicht, die Elster ist es schließllich auch nicht...
dies Bild ist nach einem zauberhaften Fest entstanden, in einer magischen Nacht.
Alleine deshalb ist es für die Elster WERT-Voll!

Dienstag, 21. Juni 2011

Sonnenwend Nacht...

Es ist Nacht , stille im Haus.
Sonnenwendnacht! Litha.
Die Elster hat mit den Weibern gefeiert, gezaubert und gelacht. Hat Kränze gewunden und Magie gebunden…ist über den Kessel der Wandlung gesprungen und hat Spuren hinterlassen.
Es war schön im Kreis der Wilden Frauen…aber jetzt ist Nacht.
Zufrieden lehnt die Elster sich zurück, es tut gut die Götter zu huldigen und sich selbst zu feiern...




Aber jetzt liegt das  Haus  im Schlaf…
Ein wenig zu sich kommen und in sich hineinhören…dazu ist malen gut.
Die Elster hat keinen Künstlerischen Anspruch, alles ist Energie die fließen will, die von ihrem Innern nach außen dringt. In Form von Farben auf  Leinwand. …Sie verbinden sich, wie die Göttin sich heute Nacht mit dem Gehörnten verbindet, sich ihm verspricht. Ohne viel Licht, sieht die Elster in ihrem  Inneren ein Bild....


In der Stille der Sonnenwendnacht entsteht etwas neues, ohne jede Wertung, ohne Anspruch, einfach nur, weil es geboren werden wollte…Zwischen Kerzenlicht und Räuchernebel verlässt die Elster sich einfach nur auf ihr Gefühl.....
Aus der göttlichen Vereinigung, der Körperlichkeit dieser Nacht, aus Sexualität und Eigenmacht geformt, werden Strukturen hinaufgepinselt und Gedanken können frei im Raum schweben…

Und eine  „Schamanin“ entsteht…..

Samstag, 18. Juni 2011

Kriegerin der Unsichtbarkeit….


Immer wieder werde ich in meiner Arbeit als Schamanin und Hexe mit negativen Energien konfrontiert, mit Flüchen und Verwünschungen.
Es gibt Flüche die werden aus Ärger, Genervtheit oder aus Neid im Allgemeinen, ausgesprochen, diese negativen Wünsche aber, die schaden nicht wirklich!


 Leider gibt es auch solche Menschen, deren Absicht  ist, zu zerstören, zu schaden, in den Ruin zu treiben oder krank zu machen. Das sind solche Energien , die ungemütlich werden können, wenn man sie lässt.
Manchmal begegnen mir  Menschen, die mit Magie nur eines bezwecken wollen; andere zu manipulieren oder zu verfluchen, das ist ihre einzige Antriebsfeder. Das sind  Menschen, die Feige sind, zu feige sich mit ihrem Leben auseinanderzusetzten oder nicht den Mut haben, sich anderen Menschen zu stellen. Sie haben Angst vor allen Arten von Auseinandersetzungen.

 Mit einem Fluch ist immer eine intrigante Energie, Häme oder Neid verbunden. Solche Menschen wissen aber nicht, dass sie, wenn sie jemanden verfluchen, sich gleich mit schaden. Sie binden sich karmisch an den Menschen, den sie schaden wollen!
Und so wird dieser Fluch zu einem „ Energetisch- Karmischen Gummiband“ für denjenigen, der diese schwarze Magie aussendet, unkontrollierbar! Jemanden bewusst Schaden zu zufügen heißt, sich mit diesem Menschen ein Leben lang zu verbinden.



Das ist das Gesetz der Magie! Man sollte sich also IMMER gut überlegen, wie und was man magisch tut.
Wer Flüche aussendet handelt hoch emotional, aus welchen Gründen auch immer, ob im Recht oder nicht, spielt dabei keine Rolle. Sinnvoller ist immer, die negative Energie, die auf einen trifft, zurückzusenden.  Als meine Katze damals von einem Nachbarn gefangen wurde und wir sie in einer Falle fanden, total gestört, war das ein hochemotionaler Moment.

Ich hätte am liebsten den Tierquäler, der schon mehrfach bekannt war, einen Todesfluch gesendet. Aber ich habe erst einmal ganz Weltlich gehandelt, mit Polizei, Staatsanwaltschaft und Katzenschutzbund…Einen Monat danach, habe ich erst Magisch gehandelt, habe meine Emotionen auf den Menschen gelenkt, der die Katze gefangen hatte, habe ihm keine Krankheit oder gar Tod gewünscht. Ich habe ihn lediglich gebunden, ihm ständige Beobachtung gewünscht, so dass er keine Zeit mehr hat, Tiere zu quälen. Habe die Götter, die für die Tiere zuständig sind, Diana, Bastet und der Herr der Wälder um Gerechtigkeit gebeten…es abgegeben.



Ich habe die Tiergötter darauf aufmerksam gemacht und meine Wut und meine Fassungslosigkeit an diesen Menschen zurückgegeben. So habe ich tiefstes Vertrauen das alles seinen richtigen Weg geht und ich bin Karmisch da raus.

Von Flüchen oder negativ Energie nehme mir  nichts an .Denn wer einen Fluch für sich nicht annimmt, den trifft er auch nicht. Eigentlich ganz einfach, oder?!
Sich unsichtbar machen, durchlässig werden, ist eine gute Methode. Flüche aus Neid sind meine Liebsten, ich nehme die Energie und wandle sie um in Kraft und stecke sie in meine Arbeit. Wandel negatives um in Wachstum, schön ist, das meine Eigen Energie dar durch noch gestärkt wird. Also erreicht der Neider genau das Gegenteil mit seiner negativen Ausrichtung bei mir.



Verflucht mich eine, weil sie meint, ich hätt ihr Unrecht getan, so versuche ich zu kommunizieren, ganz weltlich. Dann mit meinen Spirits. Stimmt das? Muss ich mich entschuldigen, etwas revidieren?! Ansonsten mache ich einen Schutz Zauber und wehre die Attacke wie oben ab.
Es gibt Situationen, da ist es wichtig, sich der „ Gefahr“ der Angreiferin zu stellen, den Tarnumhang kurz fallen zu lassen. Vorher wird Kraft und Energie getankt, ich aktiviere meine Helferwesen um mich herum und stärke meine Aura. Dann stelle ich mich, gegen die Person die gegen mich intrigiert und mich zerstören will. Das ist für diese Person eine sehr große Überraschung und nicht immer löst sich dar durch ein Konflikt, ich aber feuere die geammte Emotionale Aufstauung an „Ungerechtigkeiten“ dahin, wo sie hingehört und nehme sie somit nicht an. Danach werde ich wieder durchlässig und lasse den Menschen mit dem alleine, was er mir geschickt hatte und mir geht es wieder gut.


 

Ich halte es da wie Luisa Francia
In einer Situation von unfairen Angriffen geht es nicht um Schuld oder Unschuld, sondern um die einwirkenden Kräfte. Es hat keinen Sinn sich zu beklagen, sondern wichtig ist die Eigene Wahrnehmung dabei;
1. Bin ich bei meiner Kraft? In meiner Mitte?
2 .Ich muss die Person genau einschätzen und die Situation erfassen können.
3.  Das Bestmögliche Mittel zum eigenen Schutz beim geringstmöglichen Aufwand  finden.


Ganz oft muss man  überhaupt nicht eingreifen, lohnt es sich nicht. Sehr häufig ist mir das viel zu müßig, denn wenn ich eingreife, nehme ich gleichzeitig ja auch die Situation an. Tu ich nichts, bin ich nicht greifbar. Abwarten und Tee trinken.
Aber manchmal hören Attacken nicht auf,( Stalker, Mobber)….Dann muss man aktiv werden, denn wenn ich dann nicht handle, dann könnte ich, meine Familie, mein Beruf ect. Schaden nehmen. Und dann rufe ich meine Verbündeten an meine Seite.
Neben den „Weltlichen“ Verbündeten, wie Familie, Freunde oder Arbeitskollegen gibt es noch die Helferwesen, die Spirits. Das können sein verstorbene Verwandte, Schutzengel, Begleiter und Schützer (Ahnengeister) aus anderen Leben sein, Tiere, Pflanzengeister und Steine.
Mit Hilfe meiner Helferwesen und einem Schutzritual  mache ich mich dann Unsichtbar…für Angriffe Durchlässig!

Helferwesen rufen:
Ich besitze eine Ritualdecke, aufgeladen mit Energien aus zahlreichen Ritualen und Jahresfesten. Ich lege meine Kraftgegenstände im Kreis auf die Magische Kraftdecke und Räuchere. Setzte mich in die Mitte und rufe mit Hilfe meiner Geistertrommel meine Verbündeten zu mir.
Ich stärke mich selbst, meine Schützende Hülle und mein Energiefeld. Ich trommel und singe, bis ich bewusst keine Emotion mehr zu dieser Situation habe, kein Ärger mehr empfinde und lege dann alle Kraft in meine eigene positive Entwicklung.
Mit meiner zweiten Einweihung in den keltischen Schamanismus erhielt ich auch mein ganz eigenes Lied, es ist ein mächtiges Zauberlied das meinen Geist und meinen Körper von „Energetischen Schmutz“ reinigt.
Menschen, die andere bewusst zerstören wollen fühlen sich selbst so Minderwertig, das sie sich nur durch bösartigste Lügen / Tratsch/ Üble Nachrede oder schwarz Magische Handlungen besser fühlen (wollen).
Ich aktiviere alle Elemente in meinem Körper, solange, bis ich spüre, das alles im Fluss ist. Dann grenze ich mich ab . Ich löse alle negativen Gefühle auf, die aufkommen und nicht von mir sind und lehne alles von der betreffenden Person ab. Manchmal schicke ich auch zurück, was nicht zu mir gehört.
Neid, Missgunst, Lügen und so weiter…all das geht zurück zum Absender. Und der hat dann viel zu tun, mit seiner eigenen Energie fertig zu werden…

Wenn wir es nicht zulassen, hat auch niemand Macht über uns!

Buchtipps:

Luisa Francia:
Der magische Alltag
Beschützt - Bewahrt- Geborgen
Nana Nauwald Feuerfrau und Windgesang

Mittwoch, 15. Juni 2011

Blut Mond

Heute Abend erhalten wir die längste totale Mondfinsternis seit mehr als zehn Jahren. Für 100 Minuten wird der sogenannte Rote  "Blutmond" zu sehen sein.
Wenn die Mondin  heute Abend kurz vor halb zehn über uns  aufgeht, wird sie schon total verfinstert sein. Das heißt aber nicht, dass sie tief schwarz wäre. 
Sie erscheint vielmehr in einem düsteren Licht, das von bräunlich bis hin zu verschiedenen Rottönen variieren kann. Das Phänomen des sogenannten Blutmondes entsteht durch die Brechung des Sonnenlichts in der Erdatmosphäre.


Wir warten gespannt….
Einem alten Aberglauben nach, bedeutete ein Blutmond, das  gerade irgendwo ein blutiger Krieg herrscht,  was in unseren Zeiten eigentlich  leider auch nicht nur beim Blutmond zutreffend ist. Andersherum sagten die alten Völker bei Sicht des Blutroten Mondes, das es eine Nacht zuvor eine Schlacht mit vielen Toten gab, deren Blut den Mond rot färbten…

Bei vielen Stämmen wurden zu dieser Zeit Opfer gebracht, weil sie dachten, ihre "Götter" verlangen nach Blut... 
Der Blut Mond war schon immer ein Zeichen, das etwas passieren wird, meistens negativ, eine große Naturkatastrophe oder ein Anschlag mit  sehr vielen Opfern…

Wir hoffen mal nicht, das es stimmt!
...."In Griechenland hieß es, eine Gruppe von unheimlichen Zauberinnen haben  den Mond verhext, so dass er sich blutrot färbt. Wegen der roten Färbung dachten die Amazonas-Indianer, der Mond wäre von einem Pfeil verwundet worden .."

Für  uns kündigt die " Blutmondin" eine kurze aber sehr mächtige Zeitspannen an, in der die Wand zwischen "unserer" Welt und der der Geister so dünn wird, dass es vermehrt zu Schamanischen Wahrnehmungen kommt.

Wir  Hexen nutzen die Blutmondin allgemein  für  starke "Zauber", Schamanen, Druiden und Uralte Kulte sehen in  dem  Blutrotem Mond die Möglichkeit zum Kontakt mit ihren  Göttern. Sie räuchern, Trommeln und halten in der Zeitspanne des Blutmondes verstärkt Rituale ab. 
Die Schwarz Elster wird sich heute Abend zurückziehen, um in dieser Zeit die Götter zu ehren  und um zu räuchern. Sie wird einen Schutz Zauber für ihre Familie machen und die Götter um Segen bitten.
 Leider kann sie wegen der Küken nicht so spät noch trommeln, die müssen schlafen....

Ich wünsche Euch eine Magische Blut Mond Nacht!

Dienstag, 14. Juni 2011

Das Nest der Elster

Ab und zu gewähre ich  den Neugierigen gerne einmal einen Blick in das private Elster Nest, das immer wieder Thema für Spekulationen ist...die Elster sammelt, hat aber nichts zu verbergen, wie ihr seht :


In meiner Küche wird so manches Öl, Seife und Pülverchen hergestellt und aufgeladen.
Dazu gibt es den Küchen Altar dort...
 Der Kraftpunkt im Wohnraum ist der große Altar, immer wieder anders, je nach Jahrszeit und Thema:


der Wohn-Raum...

 Und dorthin  zieht die Elster sich zurück, wenn sie zu arbeiten hat oder nachdenken muss:
 
Hier kann sie in Ruhe trommeln und auch mal die Karten legen, die Geister befragen oder  auf reise gehen...natürlich auch ganz banal ihre Computer arbeiten erledigen...zusätlich gibt dieser Raum einen tollen Blick auf die Vollmondin in dieser Jahreszeit!

Und das ist die "Schamanische Werkstatt" , dort entsteht so mancher Stab und Geisterrufer, den ich auf meinen Reisen gesehen habe. Manche Inspiration aus der Geistigen Welt , wird hier umgesetzt:

Mittwoch, 8. Juni 2011

Handle Eigen und Mächtig!

Leben heißt Bewegung, Magie heißt Bewegung und Hexerei heißt ständige Bewegung.





 Ein Ritual, welches  von A bis Z durchdacht ist, komplett zu geschüttet  mit Formeln und Anrufungen, Zaubersprüchen und Handlungen, ist nicht beweglich. Es ist starr in seinem Ablauf.  

Mit den Jahren habe ich selbst erfahren, das egal wie ein Ritual gestaltet wird, ob mit pompösen Handlungen, diversen Kleidungsvorschriften und Kunstvollen Darbietungen, das alles keine Rolle spielt. 


Ob nun geplant oder spontan- das Entscheidende ist nicht die Form oder das Drumherum, sondern die Energie und das Gefühl mit welchem ein Ritual abgehalten wird.   

Wenn es in Deinem Innern nicht stimmt, ist es egal, wie das Äußerliche beschaffen ist.
Eigentlich ganz einfach. Ich kann mich durch schöne Dinge in Stimmung bringen, durch Rituelle Kleidung, Altarschmuck und Silberne Räucherschale, letzdenendes gleicht es aber nicht Deine innere  Einstellung aus.

Ich habe für mich feststellen müssen, je strenger die Auflage und die Richtlinien bei einem Ritual, umso mehr geht wichtige Energie verloren.  Sinnvoll sind rituelle Handlungen, wenn sie uns Freude bringen, heilen oder einfach nur der Seele gut tun. 

Wir „ freien Vögel“  singen und trommeln, tanzen und Lachen im Kreis, da passiert schon enorm viel. Was ich in all den  Jahren immer wieder genieße  ist, dass wir uns im Kreis Auge in Auge begegnen, es sollte keine Rangordnung geben, wir sind alle gleich. Kein „Vor-beter“ und keine „Nach- Sager“.  

Das wichtigste ist nicht das Pompöse Drumherum, sondern das „Innen“, der Inhalt einer Rituellen Handlung. Womit fülle ich sie?! Wenn ich nichts habe, bleibt alles Sinnentleert. Dann bin ich ein „Nachahmer“ und mehr nicht.

Es hat niemand was davon, Abläufe nachzuahmen oder Formel und Gebete aufzusagen, dessen Sinn wir nicht verstehen und die somit „leer“ bleiben. Selbst kreieren und neu erfinden, ist das Zauberwort!

Magie ist Bewegung, Leben ist Bewegung, Schamanismus ist Bewegung.  Eine Hexe ist ständig in Bewegung und kontrolliert immer wieder ihre Denkprozesse. Das macht sie aus. Meine Arbeit und meine Handlung ist eine ganz andere, wie es vor fünfzehn Jahren der Fall war. Bewegung heisst " im Fluss sein"...das Leben mittanzen und sich auch mal umschauen.

Mein Magisches Fest ist die pure Freude am Leben, die Erde zu fühlen, die Luft, den eigenen Körper und die Gemeinsamkeit mit Gleichgesinnten. Aus dieser Verbindung alleine entsteht Magie.  Einklang mit allem was lebt. Eins sein. Und Eigen-Mächtig sein! Der Weg der Schamaninnen und Hexen ist der Weg der Eigen – Macht! Eigene Macht, durch Freude und Handlung!



Magisch arbeitende Menschen sind Menschen die nicht aufhören die Schönheit der Mutter Erde zu suchen um sich an diesen Dingen zu erfreuen. Das schöne  in sich aber auch immer  in anderen Menschen zu suchen! Nicht andere zu beeinflussen oder Probleme so schnell und einfach zu lösen sind unsere Triebfedern, sondern die Lust am Leben und die Freude an der Lebendigen Natur.

Dienstag, 7. Juni 2011

Hausgeister

Hausgeister
Überall im Haus verteilt finden sich bei uns kleine Altäre. Der Wohnzimmer Altar bildet den Mittelpunkt der Familie, wogegen der Schlafzimmer Altar nur für den Elsterich und mich bestimmt ist. Auch in der Küche findet sich ein kleiner Opferaltar, um unsere Dankbarkeit den Geistern der Gerste, des Hafers und der Kornmutter zu zeigen. Im  Bad findet sich eine kleine versteckte Ecke für die Wesen des Wassers. 

Wer es nicht weiß, wird an all den kleinen Schreinen, außer dem im Wohn und Schlaf Bereich, sicherlich vorbeilaufen.  Der an der Eingangstüre im Flur, ist für mich besonders wichtig;

Die Haustüre steht symbolisch für all die Guten aber auch all die Schlechten Dinge die hereinkommen und eine Familie beglücken aber auch belasten können. So ist dieser Schrein stellvertretend für den guten Geist eines Hauses zu sehen. Unsere ist nicht groß, Platz gerade mal für Räucherstäbchen, Kerzen und ein kleines Glas „Hochprozentigen“ . Geister mögen Alkohol und Rauch, davon „ leben“ sie.  


Haussegen
Möge das Dach gesegnet  sein, das den Regen
 abwehrt  und den Stürmen trotzt.
Gesegnet  sei der Fußboden,
der  meiner Familie  die Tritt Festigkeit gibt.
Gesegnet sei  das Herdfeuer,
das vor Kälte und  Gefühllosigkeit schützt
Gesegnete seien Stuhl  und Tisch,
an dem wir das Brot essen und das Wasser trinken.
Gesegnet seien die Fenster,
sie sollen sorgen für viel Licht und den  freien Blick.
Gesegnet sei unsere Eingangstür,
sie steht für das Weggehen und das Heimkommen, jeden Morgen, jeden Abend
heute, morgen und für lange Zeit!
Mögen die Samen des Glücks
in unserem Heim gedeihen!
So soll es sein!
Immer wenn ein Gewitter oder Sturm naht, wird bei uns geräuchert um die Naturkräfte zu ehren. 
So ist unserem Haus noch nie etwas passiert . Das ein oder andere mal gab es Situationen, da stand die Haustüre einfach auf, niemand aber war nur auf den Gedanken gekommen hineinzugehen. Auch Einbrüche sind in unserer Gegend verbreitet, bei uns gab es soetwas nie. Das wir sowieso keinen Gegenstand von Materiellen Wert besitzten, kann so ein ungewollter Besucher ja nicht wissen...