Donnerstag, 7. Juni 2018

Ich in der Babara ....

Ihr Lieben, in der neuen Ausgabe der Frauenzeitung Babara  ist ein kurz Portrait von mir zu lesen. Ein wirklich informatives Interview meines großen Vorbildes, Wolf Dieter Storl , ist auch in dieser Ausgabe. Welch Zufall!!   Nein, Zufälle gibt es nicht....
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Momentan gibt es sehr viel rund um den Hof und Kreativ zu tun. Ich habe auch wieder etwas neues zu berichten.  Bei Zeiten dann mehr dazu.....

Die Babara ist einer der größten Frauenzeitungen Deutschlands und somit überall im Zeitschriftenhandel zu bekommen. Die Ausgabe mit mir und Wolf Dieter Storl ist erhältlich ab dem 7. Juni




Dienstag, 29. Mai 2018

Im Zaubergarten....

Wenn Du dich auf unseren Schamanengarten einlässt, dann entsteht ein heiliger Raum, ein Bereich in dem Du sie sehen kannst, die Naturwesen. 
Unscheinbar wirkt er, der Zaubergarten, aber wenn du hinter den Zaun trittst und Achtsam bist, zu Ruhe kommst, dann kannst du es fühlen.....den Zauber der Pflanzendes und die Kraft der Magie und der Liebe, die dort wächst. 
Nicht nur die kleinen Wesen, die da brummen und summen an den vielen Blüten des Beinwells oder Baldrians, nein, wenn du ganz genau hinsiehst und den Blick weitest, kannst du hinter die Welten schauen und erblickst die Naturgeister die diesen Garten beseelt haben. 


Oft werde ich gefragt, wie ich sie sehe und dazu kann ich gar nichts konkretes sagen, denn man spürt sie auf verschiedensten Ebenen. Ein Hauch, ein Kitzeln, ein Flüstern, ein Rascheln, ein Schatten. Manchmal Stimmen oder gar ein leichter Singsang….



In unserem wilden Naturgarten darf jede Pflanze dort wachsen, wo sie will, jedes Beikraut hat seinen Platz, es sei denn, es wird bedrohlich für ein anderes Pflanzenwesen. Dieser Hexengarten ist genau, wie die Wilde Frau, ihr Spiegelbild.

Dazu gehörten seit der Steinzeit, auch die Giftpflanzen, wie Fingerhut, Tollkirsche oder auch der Eisenhut. Sie symbolisieren die Schatten, mit der sich jeder Schamane beschäftigen muss und sollte. Wer sie ausklammert, der weiß nichts über den Pflanzenschamanismus. 

Unsere dunklen Seiten, die Schatten gehörten dazu, in der Arbeit der Hexe, wie auch in ihrem Garten. 

 

Ohne diese alten Hexenpflanzen, wie Rainfarn oder Eisenhut, wäre das alles nur ein weichgespülter Kräuterbrei. 

Mein Garten ist nicht perfekt, ich bin es ja auch nicht. Und , mal ehrlich, wer will das schon?!

Am Morgen wenn die Sonne aufgeht, wandere ich durch diesen kleinen Bereich unseres Gartens, im Moment begrüße ich neue Pflanzenkinder und schaue gespannt, was aus den Grünen Blättchen da unten auf der Erde, einmal werden will.

 

Ja auch Disteln haben durchaus ihren Grund und ihre Berechtigung und die Brennessel und dies und das. Aber ich schaue genau hin und manch ein Pflänzlein fühlt sich eingeschränkt oder gar bedroht, so dass ich Diestel und Nesseln, manchmal auch die Gundelrebe und ganz bestimmt das Klettenkraut reduzieren muss. 

Im Moment halten sich die Schnecken sehr zurück allerdings mögen die Läuse den wundervollen Holler und den darunter blühenden Baldrian, sehr. 

Ich rede mit ihnen und drohe mit Niemöl. Das mögen die nicht. Noch erfreuen sich die Ameisen und Käfer an den Läusen. Ok, solange ihr am Holler bleibt, soll´s mir recht sein….

Eine kleine Zaunkönigfrau, also eine Zaunkönigin, hat sich an der äußeren Ecke des Zaubergartens ein Haus gebaut. Nein gebaut habe ich es, sie ist nur eingezogen. Miete zahlt sie nicht, eher im Gegenteil, ich passe gut auf, das die Katzen sie nicht entdecken und bisher hat das auch geklappt.

Und jetzt schauen dort vier hungrige Schnäbel heraus, so dass ich immer ganz vorsichtig daran vorbei schleiche, um Mama nicht zu stören. Sie ist nur ein vorübergehender Gast. Denn sobald das Jungvolk flügge ist, zieht auch sie wieder aus.  

In diesem Jahr ist viel Interesse am Garten, vielleicht liegt es auch an dem neuen Spiel. Nichts weltbewegendes ….wenn ich gegen Mittag den Garten betrete, dann wallt mir der Duft des Baldrians, der jetzt in voller Blüte steht, schon entgegen. 

Überall hat er sich ausgebreitet. Baldurs Segen. Und die wundervolle Kamille, das Kraut Freyas, wächst ganz frech rund um den Altar in der Mitte des Gartens. 

 

Sie macht halt was sie will. Beeindruckend ist in diesem Jahr die Engelwurz, aber auch mein wilder Beifuß . Die Karde wächst gleich mehrfach am Zaun, dort habe ich sie nicht hingesetzt. Und selbst der Küstenbeifuß, ist wieder da und wuchert. …Der Rote Klee ,die Taubnessen, der Mohn ,das Lungenkraut und die wilde Arnika haben sich von selbst angesiedelt.

 

In den Vollmondnächten, wenn die Mondin klar über dem Zaubergarten steht, dann sehen die Blüten des Holderbaumes und des Baldrians besonders magisch aus. 

 

Sie leuchten regelrecht. Wenn sie dann anfangen, ihre Köpfe zu neigen, ganz sachte der Stängel sich hin und herwiegt, könnte man meinen, eine Elfe steht da, um mit ihnen zu tanzen…

 


Wenn ich durch den Zaubergarten gehe, ganz langsam und sachte, oder mich unter den Holler setzte, dann weis ich um die Anwesenheit der Elfen. Aber da ist noch etwas. Denn es scheint, als ob die Pflanzen selbst reden. 

 

Man kann lernen ihnen zuzuhören, wenn man sich auf ihre Ebene begibt. Du wirst ruhig, schaltest dein Denken aus und gehst in Meditation. Dann kann es sein, das ein Erdgeist an deinem Bein zuppelt und dich auffordert, mit ihm zu kommen…..

 

und eher du es versiehst, ist es später Nachmittag geworden…Wenn es mir nicht gut geht, dann wandere ich langsam durch den Zaubergarten, atme die Düfte der Kräuter ein. Den süßen Duft von Baldrian, Mädesüß, Holler Blüten. Oder auch den Würzigen Duft der mit entgegenkommt wenn ich zum Liebstock , Lauch oder Majoran gehe. 

 Ab und an riecht es stark nach Minze, das kommt davon, das rund um die Trittplatten die Minze wächst, sobald du darauf trittst, steigt die das Aroma in die Nase. Und kurz vor einem Regen und auch danach, da ist der Waldmeister präsent mit seinem Duft. Er kündig den Regen an, den wir gut brauchen könnten. Aber auch nach einem künstlichen Regenguss aus dem Schlauch, duftet alles so unfassbar. 

Das Kampfer zieht schon bei der kleinsten Berührung eine Duftwolke hinter uns her. Ich kann es kaum erwarten, bis das Sonnenwendkraut und die Karde blühen, die Ringelblume und der Wasser Dost. 

Die Tollkirsche und auch der Fingerhut beginnen nun…jeden Tag entdecke ich eine andere Pflanze oder eine neue Blüte….

 

Und jetzt, wo der Wind vom Garten her weht, ich unter der alten Kastanie sitze, um zu schreiben, da weht der Duft von Baldurs Kraut zu mir her und ruft mich zu sich herüber ....



 

Freitag, 25. Mai 2018

Schamanen überall??!!!!


Als ich im Jahre 2001 begonnen habe, mit Menschen zu arbeiten, Lebensberatend und Schamanisch-magisch - als Hexe, tätig zu werden, so entwickelte sich das langsam und aus sich selbst heraus. Damals gab es von etwa 10 Leuten, mit denen ich arbeitete vielleicht mal einen, der in die Richtung des Schamanen oder der Hexe wollte, ein paar mehr vielleicht, die überlegten, in die Heilpraktische Schiene zu gehen. 

Heute sind es von 10 Menschen, mit denen ich arbeite oder die in den Laden kommen, mindestens 8, die unbedingt Heiler/in oder gleich Schamanin werden wollen. Oder schon einer sind.


Am besten noch alles zusammen, Heiler, Schamane, Druide, Hexe, Engel Medium, ect..…ich weiß nicht, warum sich mittlerweile so viele dazu  „berufen „fühlen.

Benötigen wir wirklich so viele Schamanen in unserer Gesellschaft?

Und warum ändert sich dann nichts, wenn doch so viele mittlerweile schamanisch tätig sind???

Oder ist es eher so , das sich Menschen mal wieder einfach nur wichtigmachen wollen, um sich selbst besser zu fühlen? Sich von der Masse abheben zu wollen?? Eine Modeerscheinung?!

Das Gefühl zu haben, was Besonderes zu sein. Oder auch das „besondere Geld „damit zu machen? Sich dadurch Gehör zu verschaffen, sich berufen zu fühlen, ein "Guru" oder "Heiler" zu werden??

Schamanenschulen und diverse Seminare für alle Gelegenheiten, tauchen auf und sprießen seit wenigen Jahren, wie Unkraut aus dem Boden und mindestens jeder dritte Besucher meines Hexenladens nennt sich mittlerweile auch Schamane oder Heiler oder oder…

Tun wir da nicht den wirklichen , indigenen, Schamanen unrecht? Habe ich früher laut über eine Bezeichung ,wie „ Celtic Reiki“ oder "Göttinnen Reiki", gelacht, so vergeht es mir mittlerweile immer wieder, wenn ich manch einen Kundenbericht oder Erzählungen einer meiner Klienten lausche….

Ich bekomme immer ein kaltes Grausen, wenn ich davon höre oder lese, wie in sogenannten "Schamanenschulen", Gruppen von mehr als 20 Leuten „gelehrt" werden, egal welche Intension dahintersteckt.

Ist das nicht Konsum Schamanismus?!  Für die Masse?! Werden wir nicht von den Geistern selbst berufen? Teilen wir uns nicht, zersplittern, um uns aus eigenem Antrieb wieder zusammen zu setzten??

Werden wir nicht geführt, weil wir selbst lernen, wie sich das Leben anfühlt. Über Jahre und Jahrzehnte hinweg?! Meist auch schon wenn wir ganz klein sind?

Solch genannte  „Schulen“ nennen die echten Indigenen Schamanen übrigens:  Plastik Schamanismus.  

Zu Recht? …Ich befürchte schon.

Weiterhin irritieren mich solche Menschen, die ihren Weg scheinbar schon lange gefunden haben. Sie sind Fengshui Experte, Reiki Meister oder Yoga Lehrer.  Meist ja auch gut in dem was sie tun und das schon viele Jahre lang.
Aber plötzlich, da findet man dann auf ihren Internet Seiten Begriffe wie:
 „ Schamanische Ausbildung/en ..:“, " schamanische Naturrituale"  oder „ schamanische Tätigkeiten….“   

( Witzig, die Bezeichnung "Schamanische Naturrituale."..denkt mal darüber nach. Für den Laien sei dies erläutert: 
Schamanische Rituale sind immer Naturrituale, was auch sonst??! Naturrituale selbst, müssen nicht bedingt "schamanisch" sein. Denn schamanisch heisst, ich nehme Kontakt mit den Geistern auf und werde Vermittler und Botschafter. Also ist der Begriff ein Doppelgemoppel. Es hiese, entweder, Schamanische Rituale oder  Naturrituale....)

Wenn es nicht so traurig wäre, wäre es zum lachen, es zeigt sehr genau die moderne Mentalität: 
Höher, Schneller , Weiter...und eben: Doppelgemoppel....damit auch ja alles abgedeckt und jeder bedient werden kann.

Ich habe , wenn ich auf so eine dieser Internetseiten stoße oder aufmerksam gemacht werde, immer ein großes Fragezeichen vor dem inneren Auge…Ein "WARUM???!!!" Formt sich dann. Ich finde, Menschen, die alles Mögliche anbieten oder / und dazu noch aus sämtlichen Kulturkreisen, weniger kompetent. (Von wenigen Ausnahmen mal abgesehen, die gibt es natürlich immer)...
Beipiel: 

Keltisches Reiki oder Yoga Schamanismus oder Engel Yoga oder Engel Reiki…krass auch:  Keltisch – Germanischer – Erzengel Schamanismus…krasser geht fast nicht mehr.

( Ob es wohl schon ein Schamanic-Reiki gibt??!Oh...natürlich...Google sagt: JA!)

Warum schmeist man bitte da alles durcheinander?! Große Güte!Es ist ja auch sooo praktisch,mit dem „ Schamanismus“ Oder??…Ich muss mich nicht festlegen, keiner Religion angehören oder gleich alles in einem Topf schmeißen. Das ist einfach. Ich such mir halt das heraus, was mir passt. So spreche ich ganz viele Leute an und kann noch mehr Geld damit machen!! Was ist denn bitte sonst da die Intension???

Ich schmeiß einfach mal ein Teil Christentum, ein wenig Kabala und ein wenig Budismus zusammen, klar, ein wenig Mystik und Magie, das darf nicht fehlen und schon hab ich mein Konzept.  Ein bisschen Räuchern , ein wenig Trommeln und die Schamanischen Reisen dürfen ja nicht fehlen! Ob das nun stimmig ist oder nicht. Egal.

Die Leute sollen gar nicht an sich weiterkommen, die sollen nur das Gefühl haben, sie sind danach wer. Und schön teuer muss es auch noch sein. Fertig! Vielleicht kommt noch ein wenig Distanzlosigkeit, Frechheit und Unbelehrbarkeit dazu. Schon stimmt die Guru Mischung! Ich für meinen Teil habe beschlossen, ich bin und bleibe Hexe. 

Die Hexe ist die "indigene Schamanin Europas" bzw. dieses Sprachraumes. Eine Hagazussa. Schamane, aber auch Hagazussa, bedeutet "Vermittler" , genau das ist und war die Hexe zu allen Zeite in unserem Kulturkreis. Die hiesige Ur- Schamanin.

Ich lege mich auf meine heidnische Religion fest, auf meine Nordischen - Slawischen Wurzeln, denn ohne diese Rituale ,zu ehren der alten Götter, ohne diese ist für mich alles andere leer und unsinnig.

Jahreskreisfeste , die Raunächte, die Sonnenwenden, all das ist nicht neutral. Sie haben mit den alten Bräuchen und heidnischen Göttern zu tun!

Da mischen mitlerweile viel zu viele mit ihrem "Halbwissen" darin herum. Esoterisches / Spirituelles Wischiwaschi!  Ich bin nicht weichgespült, ich habe immer noch meine Meinung. Dass es viel im Hexenkult gibt und geben kann, jede/R da so ihren eigenen Weg finden muss und soll, das verwehre ich niemandem. Aber bestimmte Regeln dennoch eingehalten werden müssten. 

In sehr vielen Dingen sehe ich, das viel möglich ist und alles sein kann, aber manches geht einfach eben nicht oder wäre ein Verrat an die alte Religion, ein Verrat an den Ahnen und den Geistern dieses Landes!

Noch ein Punkt: Schamanischer Massentourismus, da findet man über das Wochenende seine Erleuchtung. Man nimmt jeden und jede. Die Masse macht es! Natürlich! Zum Schamanen in nur 14 Tagen! Zum Schamanisch arbeitenden, in einem Wochenendseminar! Alles klar!

Wow…ich glaub , ich habe mein halbes Leben damit weggeschmissen zu lernen.... 

Das ist ein Fausthieb in das Gesicht jedes praktizierenden echten Schamanen! Ein Schlag in die Magengrube jedes Naturvolkes, mit wirklichen Schamanen!

Das man sein Leben ändern muss, vieles was anerzogen ist, sowie alte Denkmuster, ändern muss, das wird in solchen Seminaren kaum vermittelt, da könnte man ja zahlende Kunden verlieren. Wir müssen uns bewusst werden, ich weis als Europäer ist das schwer, manches KÖNNEN WIR NICHT KAUFEN! Und gerade der Schamanische Weg hat mit Erahrungen zu tun, und die benätigen viel Lebenszeit und die arbeit an sich selbst.

Viele verwechseln dazu noch Psychosen mit Schamanischen Eingebungen. Das Ego wird so groß das sie alles und jedes " erwerben " müssen. Sie geben sich selbst tausende von Namen und Namenszusätze....

Und wundern sich wenn sie nur einige Zeit später von einer Krankheit in die nächste rutschen. Und mehr und mehr die Erdung verliehren und ihre Spirits Tango tanzen, weil sie selbst den eigenen Weg schon lange, vor lauter Bäumen nicht mehr sehen.

 

Wen wundert es, wenn es immer mehr Menschen mit phychischen Auffälligkeiten gibt, denn das kommt dabei heraus, wenn man " Schamane in 14 Tagen" werden will.....

Auch wenn für den ein oder anderen dieser Eintrag "überheblich" klingen mag , soll mir egal sein. Ich habe über 20 Jahre Erfahrung und eine eigene Meinung zu dieser Entwicklung. Aber ich ziehe auch meine Konsequenz aus dieser ganzen "Schamanen Sache", denn ich werde im kommenden Herbst / Winter meine Internetseite zerbröseln, um sie neu aufzubauen und zu reduzieren.

Auf das was ich bin: 
Eine Hexe - die indigene Schamanin dieses Kulturkreises!

Donnerstag, 24. Mai 2018

Ein Handfasting im Mai

 Vor einigen Tagen traute ich ein wunderhüpsches Paar in Stadtland. In diesem Jahr habe ich drei große Hochzeiten von mehr als 60 Personen.  Und jedes Handfasting ist , genau wie das Paar selbst, sehr individuell......



 Manchmal sagen Bilder mehr als Worte......


Ein wirklich schöne Örtlichkeit zum feiern und für diese Zeremonie hatte auch dieses Paar sich ausgesucht. Die Mittelfelder Diele in Stadtland / Rodenkirchen. Etwa 30 Minuten von uns entfernt.












 Den Segen der Götter dem Ehepaar!